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	<title>Kostprobe: Freundschaft Freiheit FolterJan Koneffke und sein Jugendroman „Dudek“</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-freundschaft-freiheit-folterjan-koneffke-und-sein-jugendroman-dudek/</link>
	<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Kaum hat sich die Einzelgängerin Karla mit der gleichaltrigen Ivana angefreundet, stehen auch schon die langen Sommerferien vor Türe. Ivana reist zu ihren Großeltern an die Adria, während auf Karla, deren Eltern getrennt leben, sechs einsame Wochen warten, Doch dann ändert eine Begegnung an dem kleinen See am Wald, wohin sie sich so gerne zurückzieht, alles. Ein verwilderter Junge, der kaum sprechen kann, macht sich an ihrem Proviant zu schaffen. Karla bringt ihm Kleider und Essen und versteckt ihn, während sie versucht, auf eigene Faust das Geheimnis um "Dudek", wie der Junge vielleicht heißt, zu lüften. Bald schon gerät sie dabei in große Gefahr. </p>



<p>Jan Koneffke erzählt eine packende Geschichte von Verbrechen, Freundschaft und Mut - und vom falschen Schein einer vermeintlich sicheren und geordneten Erwachsenenwelt.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>„Psychologisch genau erzählt der Autor von einer mutigen, empfindsamen Einzelgängerin und von einem Jungen, der in Dunkelheit leben musste. Wie sie sich befreien, wird in einer berührend-kraftvollen Sprache beschrieben.“ (MDR Kultur 14.2.2024)</p>



<h4>Jan Koneffke</h4>



<p>Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und lebte bis 1994 in Berlin, verbrachte danach 8 Jahre in Rom und pendelt seit 2003 zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Maneciu. Er schreibt Lyrik, Romane, Kinderbücher, Essays, Rundfunkfeatures und Hörspiele, Rezensionen, Drehbücher, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen und ist Redakteur der Wiener Zeitschrift „Wespennest“. Seit 2021 betreut er eine eigene Fernsehreihe unter dem Titel „Mein Bukarest – Jan Koneffke“ für das 1. Programm des rumänischen Fernsehens (TVR1). </p>



<p>Mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter Leonce-und-Lena-Preis, Stipendium der Peter-Suhrkamp-Stiftung, Rom-Preis der Villa Massimo, Usedomer Literaturpreis, Uwe-Johnson-Preis, Robert-Gernhardt-Preis.
Zuletzt erschienen von Jan Koneffke die Romane „Im Schatten zweier Sommer“ (2024), „Die Tsantsa-Memoiren“ (2020), „Ein Sonntagskind“ (2015) und der Gedichtband: „Als sei es dein“ (2018).</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Kaum hat sich die Einzelgängerin Karla mit der gleichaltrigen Ivana angefreundet, stehen auch schon die langen Sommerferien vor Türe. Ivana reist zu ihren Großeltern an die Adria, während auf Karla, deren Eltern getrennt leben, sechs einsame Wochen warte]]></itunes:subtitle>
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<p>Jan Koneffke erzählt eine packende Geschichte von Verbrechen, Freundschaft und Mut - und vom falschen Schein einer vermeintlich sicheren und geordneten Erwachsenenwelt.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>„Psychologisch genau erzählt der Autor von einer mutigen, empfindsamen Einzelgängerin und von einem Jungen, der in Dunkelheit leben musste. Wie sie sich befreien, wird in einer berührend-kraftvollen Sprache beschrieben.“ (MDR Kultur 14.2.2024)</p>



<h4>Jan Koneffke</h4>



<p>Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und lebte bis 1994 in Berlin, verbrachte danach 8 Jahre in Rom und pendelt seit 2003 zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Maneciu. Er schreibt Lyrik, Romane, Kinderbücher, Essays, Rundfunkfeatures und Hörspiele, Rezensionen, Drehbücher, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen und ist Redakteur der Wiener Zeitschrift „Wespennest“. Seit 2021 betreut er eine eigene Fernsehreihe unter dem Titel „Mein Bukarest – Jan Koneffke“ für das 1. Programm des rumänischen Fernsehens (TVR1). </p>



<p>Mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter Leonce-und-Lena-Preis, Stipendium der Peter-Suhrkamp-Stiftung, Rom-Preis der Villa Massimo, Usedomer Literaturpreis, Uwe-Johnson-Preis, Robert-Gernhardt-Preis.
Zuletzt erschienen von Jan Koneffke die Romane „Im Schatten zweier Sommer“ (2024), „Die Tsantsa-Memoiren“ (2020), „Ein Sonntagskind“ (2015) und der Gedichtband: „Als sei es dein“ (2018).</p>]]></content:encoded>
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Jan Koneffke erzählt eine packende Geschichte von Verbrechen, Freundschaft und Mut - und vom falschen Schein einer vermeintlich sicheren und geordneten Erwachsenenwelt.





Pressestimmen



„Psychologisch genau erzählt der Autor von einer mutigen, empfindsamen Einzelgängerin und von einem Jungen, der in Dunkelheit leben musste. Wie sie sich befreien, wird in einer berührend-kraftvollen Sprache beschrieben.“ (MDR Kultur 14.2.2024)



Jan Koneffke



Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und lebte bis 1994 in Berlin, verbrachte danach 8 Jahre in Rom und pendelt seit 2003 zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Maneciu. Er schreibt Lyrik, Romane, Kinderbücher, Essays, Rundfunkfeatures und Hörspiele, Rezensionen, Drehbücher, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen und ist Redakteur der Wiener Zeitschrift „Wespennest“. Seit 2021 betreut er eine eigene Fernsehreihe unter dem Titel „Mein Bukarest – Jan Koneffke“ für das 1. Programm des rumänischen Fernsehens (TVR1). 



Mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter Leonce-und-Lena-Preis, Stipendium der Peter-Suhrkamp-Stiftung, Rom-Preis der Villa Massimo, Usedomer Literaturpreis, Uwe-Johnson-Preis, Robert-Gernhardt-Preis.
Zuletzt erschienen von Jan Koneffke die Romane „Im Schatten zweier Sommer“ (2024), „Die Tsantsa-Memoiren“ (2020), „Ein Sonntagskind“ (2015) und der Gedichtband: „Als sei es dein“ (2018).]]></itunes:summary>
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Jan Koneffke erzählt eine packende Geschichte von Verbrechen, Freundschaft und Mut - und vom falschen Schein einer vermeintlich sicheren und geordneten Erwachsenenwelt.





Pressestimmen



„Psychologisch genau erzählt der Autor von einer mutigen, empfindsamen Einzelgängerin und von einem Jungen, der in Dunkelheit leben musste. Wie sie]]></googleplay:description>
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	<title>Kostprobe: Lyrikpreis der Südpfalz an Karin Fellnerund ihr neuer Gedichtband „Polle und Fu“</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-lyrikpreis-der-suedpfalz-an-karin-fellnerund-ihr-neuer-gedichtband-polle-und-fu/</link>
	<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Im vergangenen September wurde der „Lyrikpreis der Südpfalz“ zum dritten Mal vergeben. Er wird von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Stadt Landau in zweijährigem Turnus verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Anja Utler und Ulf Stolterfoth waren die beiden vorhergehenden Preisträger.
Karin Fellner, die diesjährige Preisträgern, wurde 1970 in München geboren, wo sie auch heute lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, Lektorin, Schreibcoach und Moderatorin von Lyrikveranstaltungen.</p>



<p><strong>Die Begründung der Jury lautete - Zitat - :</strong>
"Karin Fellner erhält den „Lyrikpreis der Südpfalz“ für ihre hochvirtuose Kunst der Sprachverwandlung. Seit ihrem ersten Gedichtband „Avantgarde des Schocks“ von 2005 arbeitet sie an einer Poetik der harten Schnitte und der sprachlichen „Mischungsverhältnisse“. Über kleinste lautliche Verschiebungen, die „Beine“ in „Bienen“ verwandeln und „Basilisken“ zu „Bastillen“ werden lassen, bringt sie „eins: zum andern“, wie einer ihrer mittlerweile sechs Bände heißt. So inszeniert sie ein „Fest des Fluiden“ voller Zugewandtheit und sprachlicher Wirbel. In ihrem jüngsten Band „Polle und Fu“ (2024) hat sie ihre Ideen noch einmal verfeinert und mit einer grandiosen Komik angereichert. Dabei sind die vokabulären Metamorphosen alles andere als Selbstzweck. Mit ihren „mutierenden Lettern“ reflektiert Karin Fellner die Brüche der pandemischen Zeit genauso wie soziale Ungerechtigkeit und das Verhältnis von Menschen und Tieren."</p>



<p>In dieser Kostprobe liest Ihnen Karin Fellner Gedichte aus ihrem neuen Band „Olle und Fu“, der im März 2024 im Verlag Parasitenpresse erschien.</p>





<p><strong>Verlagstext der Parasitenpresse
Karin Fellner „Polle und Fu“ (2024)</strong></p>



<p>Mit Polle und Fu legt die Münchner Dichterin Karin Fellner einen neuen Gedichtband vor, der sprachlich, spielerisch, leicht und teilweise lustig aktuelle Themen anpackt, die gar nicht lustig sind: wie unsere Gesellschaft mit Tieren, mit der Natur umgeht. „Und ich staune – einmal wieder – über diese ungezähmte Leichtigkeit, die Karin Fellner ihren Figuren und Gesichten bisweilen beigibt oder die sie von ihnen empfängt (ohne unsere zur Normalität erhobenen Dummheiten und Grausamkeiten zu verschweigen, Zaumzeug, Gitter, Drähte), über dieses Ernste im Heiteren oder das Fliegen trotz Erdenschwere.“ (Anja Bayer)</p>





<h4>Karin Fellner</h4>



<p>Karin Fellner (*1970) studierte Literaturwissenschaften (M.A.) und arbeitet heute als Autorin, Lyrikvermittlerin und Schreibcoach in München, wo sie auch Schreibworkshops, u.a. für das Lyrik Kabinett München, leitet.</p>



<p>Ihre Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis beim Leonce-und-Lena-Wettbewerb (2005), dem Medienpreis beim Lyrikpreis Meran (2012), der Christian-Ferber-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2021) und dem Lyrikpreis der Südpfalz (2024).</p>



<p>Von ihr liegen bislang sechs Gedicht-Einzelbände vor. Die Titel „in belichteten wänden“ (2007) und „hangab zur kehle“ (2010) wurden beim yedermann Verlag veröffentlicht. Ihr Debüt „Avantgarde des Schocks“ (2005) sowie die jüngsten drei Bände „Ohne Kosmonautenanzug“ (2015), „eins: zum andern“ (2019) und „Polle und Fu“ (2024) erschienen in der Parasitenpresse, Köln.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Im vergangenen September wurde der „Lyrikpreis der Südpfalz“ zum dritten Mal vergeben. Er wird von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim sowie der Stadt Landau in zweijährigem Turnus verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Anja Utler und]]></itunes:subtitle>
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Karin Fellner, die diesjährige Preisträgern, wurde 1970 in München geboren, wo sie auch heute lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, Lektorin, Schreibcoach und Moderatorin von Lyrikveranstaltungen.</p>



<p><strong>Die Begründung der Jury lautete - Zitat - :</strong>
"Karin Fellner erhält den „Lyrikpreis der Südpfalz“ für ihre hochvirtuose Kunst der Sprachverwandlung. Seit ihrem ersten Gedichtband „Avantgarde des Schocks“ von 2005 arbeitet sie an einer Poetik der harten Schnitte und der sprachlichen „Mischungsverhältnisse“. Über kleinste lautliche Verschiebungen, die „Beine“ in „Bienen“ verwandeln und „Basilisken“ zu „Bastillen“ werden lassen, bringt sie „eins: zum andern“, wie einer ihrer mittlerweile sechs Bände heißt. So inszeniert sie ein „Fest des Fluiden“ voller Zugewandtheit und sprachlicher Wirbel. In ihrem jüngsten Band „Polle und Fu“ (2024) hat sie ihre Ideen noch einmal verfeinert und mit einer grandiosen Komik angereichert. Dabei sind die vokabulären Metamorphosen alles andere als Selbstzweck. Mit ihren „mutierenden Lettern“ reflektiert Karin Fellner die Brüche der pandemischen Zeit genauso wie soziale Ungerechtigkeit und das Verhältnis von Menschen und Tieren."</p>



<p>In dieser Kostprobe liest Ihnen Karin Fellner Gedichte aus ihrem neuen Band „Olle und Fu“, der im März 2024 im Verlag Parasitenpresse erschien.</p>





<p><strong>Verlagstext der Parasitenpresse
Karin Fellner „Polle und Fu“ (2024)</strong></p>



<p>Mit Polle und Fu legt die Münchner Dichterin Karin Fellner einen neuen Gedichtband vor, der sprachlich, spielerisch, leicht und teilweise lustig aktuelle Themen anpackt, die gar nicht lustig sind: wie unsere Gesellschaft mit Tieren, mit der Natur umgeht. „Und ich staune – einmal wieder – über diese ungezähmte Leichtigkeit, die Karin Fellner ihren Figuren und Gesichten bisweilen beigibt oder die sie von ihnen empfängt (ohne unsere zur Normalität erhobenen Dummheiten und Grausamkeiten zu verschweigen, Zaumzeug, Gitter, Drähte), über dieses Ernste im Heiteren oder das Fliegen trotz Erdenschwere.“ (Anja Bayer)</p>





<h4>Karin Fellner</h4>



<p>Karin Fellner (*1970) studierte Literaturwissenschaften (M.A.) und arbeitet heute als Autorin, Lyrikvermittlerin und Schreibcoach in München, wo sie auch Schreibworkshops, u.a. für das Lyrik Kabinett München, leitet.</p>



<p>Ihre Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis beim Leonce-und-Lena-Wettbewerb (2005), dem Medienpreis beim Lyrikpreis Meran (2012), der Christian-Ferber-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2021) und dem Lyrikpreis der Südpfalz (2024).</p>



<p>Von ihr liegen bislang sechs Gedicht-Einzelbände vor. Die Titel „in belichteten wänden“ (2007) und „hangab zur kehle“ (2010) wurden beim yedermann Verlag veröffentlicht. Ihr Debüt „Avantgarde des Schocks“ (2005) sowie die jüngsten drei Bände „Ohne Kosmonautenanzug“ (2015), „eins: zum andern“ (2019) und „Polle und Fu“ (2024) erschienen in der Parasitenpresse, Köln.</p>]]></content:encoded>
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Karin Fellner, die diesjährige Preisträgern, wurde 1970 in München geboren, wo sie auch heute lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, Lektorin, Schreibcoach und Moderatorin von Lyrikveranstaltungen.



Die Begründung der Jury lautete - Zitat - :
"Karin Fellner erhält den „Lyrikpreis der Südpfalz“ für ihre hochvirtuose Kunst der Sprachverwandlung. Seit ihrem ersten Gedichtband „Avantgarde des Schocks“ von 2005 arbeitet sie an einer Poetik der harten Schnitte und der sprachlichen „Mischungsverhältnisse“. Über kleinste lautliche Verschiebungen, die „Beine“ in „Bienen“ verwandeln und „Basilisken“ zu „Bastillen“ werden lassen, bringt sie „eins: zum andern“, wie einer ihrer mittlerweile sechs Bände heißt. So inszeniert sie ein „Fest des Fluiden“ voller Zugewandtheit und sprachlicher Wirbel. In ihrem jüngsten Band „Polle und Fu“ (2024) hat sie ihre Ideen noch einmal verfeinert und mit einer grandiosen Komik angereichert. Dabei sind die vokabulären Metamorphosen alles andere als Selbstzweck. Mit ihren „mutierenden Lettern“ reflektiert Karin Fellner die Brüche der pandemischen Zeit genauso wie soziale Ungerechtigkeit und das Verhältnis von Menschen und Tieren."



In dieser Kostprobe liest Ihnen Karin Fellner Gedichte aus ihrem neuen Band „Olle und Fu“, der im März 2024 im Verlag Parasitenpresse erschien.





Verlagstext der Parasitenpresse
Karin Fellner „Polle und Fu“ (2024)



Mit Polle und Fu legt die Münchner Dichterin Karin Fellner einen neuen Gedichtband vor, der sprachlich, spielerisch, leicht und teilweise lustig aktuelle Themen anpackt, die gar nicht lustig sind: wie unsere Gesellschaft mit Tieren, mit der Natur umgeht. „Und ich staune – einmal wieder – über diese ungezähmte Leichtigkeit, die Karin Fellner ihren Figuren und Gesichten bisweilen beigibt oder die sie von ihnen empfängt (ohne unsere zur Normalität erhobenen Dummheiten und Grausamkeiten zu verschweigen, Zaumzeug, Gitter, Drähte), über dieses Ernste im Heiteren oder das Fliegen trotz Erdenschwere.“ (Anja Bayer)





Karin Fellner



Karin Fellner (*1970) studierte Literaturwissenschaften (M.A.) und arbeitet heute als Autorin, Lyrikvermittlerin und Schreibcoach in München, wo sie auch Schreibworkshops, u.a. für das Lyrik Kabinett München, leitet.



Ihre Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis beim Leonce-und-Lena-Wettbewerb (2005), dem Medienpreis beim Lyrikpreis Meran (2012), der Christian-Ferber-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2021) und dem Lyrikpreis der Südpfalz (2024).



Von ihr liegen bislang sechs Gedicht-Einzelbände vor. Die Titel „in belichteten wänden“ (2007) und „hangab zur kehle“ (2010) wurden beim yedermann Verlag veröffentlicht. Ihr Debüt „Avantgarde des Schocks“ (2005) sowie die jüngsten drei Bände „Ohne Kosmonautenanzug“ (2015), „eins: zum andern“ (2019) und „Polle und Fu“ (2024) erschienen in der Parasitenpresse, Köln.]]></itunes:summary>
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Karin Fellner, die diesjährige Preisträgern, wurde 1970 in München geboren, wo sie auch heute lebt. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin, Lektorin, Schreibcoach und Moderatorin von Lyrikveranstaltungen.



Die Begründung der Jury lautete - Zitat - :
"Karin Fellner erhält den „Lyrikpreis der Südpfalz“ für ihre hochvirtuose Kunst der Sprachverwandlung. Seit ihrem ersten Gedichtband „Avantgarde des Schocks“ von 2005 arbeitet sie an einer Poetik der harten Schnitte und der sprachlichen „Mischungsverhältnisse“. Über kleinste lautliche Verschiebungen, die „Beine“ in „Bienen“ verwandeln und „Basilisken“ zu „Bastillen“ werden lassen, bringt sie „eins: zum andern“, wie e]]></googleplay:description>
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	<title>Kostprobe: Alba im AbendrotZum neuen Gedichtband und 70. Geburtstag von Ralph Dutli</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-alba-im-abendrotzum-neuen-gedichtband-und-70-geburtstag-von-ralph-dutli/</link>
	<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://podcastliteratur.de/?post_type=podcast&#038;p=2777</guid>
	<description><![CDATA[<p>Heute vor 70 Jahren, am 25. September 1954, wurde Ralph Dutli in Schaffhausen/Schweiz geboren. Schon lange wohnt er in Heidelberg. In Zürich und an der Sorbonne hatte er studiert, von 1982 bis 1994 lebte er in Paris. Als hätte es ihn immer zum Wasser hingezogen, als hätten Flüsse das reiche und vielfältige Treibgut seiner Arbeit angeschwemmt: Vom Rheinfall an die Limmat, von Zürich an die Seine, von Paris zur Alten Brücke über den Neckar.</p>



<p>„Ich bin ein Essayist, der auch Gedichte schreibt“ – sagt er. Und man muss hinzufügen: Ein Dichter, der auch Romane schreibt, ein Romancier, der auch übersetzt, ein Übersetzer, der auch Sachbuchautor ist, der Biografien, Kulturgeschichten und Essays schreibt. Und zwar vorzügliche! Wundervolle! Wie in meinem Lieblingsbuch von ihm: „Nichts als Wunder“. Es versammelt hinreißende Essays über einige meiner (und seiner) Größen der Poesie, von Anna Achmatowa bis Marina Zwetajewa.</p>



<p>Darüber hinaus ist Ralph Dutli nicht nur ein stupender Kenner und Vermittler von berühmten oder kaum bekannten Autoren und Autorinnen der französischen Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne, sondern auch ein Übersetzer und Vermittler russischer Literatur. Seine Übertragung und Herausgabe der zehnbändigen Gesamtausgabe der Werke von Ossip Mandelstam sowie seine vier Bücher über ihn sind längst unverzichtbare Standartwerke.
Er hat Kulturgeschichten der Bienen, des Olivenöls und Goldes geschrieben, zwei Romane und vier Gedichtbände.</p>



<p>Der jüngste ist in diesem Frühjahr im Wallstein Verlag erschienen. Er trägt den Titel „Alba“ und „vereint in zehn Zyklen Gedichte aus anderthalb Jahrzehnten, Verse aus verschiedenen Zeiten, Sprachen und Räumen.“
„Sinnenfroh und sinnend sind diese Gedichte, die durch die Zeiten wandern und besondere Freude daran finden, das Innere nach außen zu kehren.“ (in: Der Freitag, 14.7.2024)</p>



<p>In Podcastliteratur.de liest Ralph Dutli Gedichte aus seinem neuen Band „Alba“.</p>



<p>Siehe auch „Wikipedia“ und die Webseite <a href="https://www.ralph-dutli.de/">https://www.ralph-dutli.de/</a></p>





<h4>Ralph Dutli</h4>





<p><a href="https://podcastliteratur.de/wp-content/uploads/2024/09/Kostprobe-September2024RalphDutli_Biobibliogr-Info_Sept2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">weitere Infos zu Ralph Dutli</a></p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Heute vor 70 Jahren, am 25. September 1954, wurde Ralph Dutli in Schaffhausen/Schweiz geboren. Schon lange wohnt er in Heidelberg. In Zürich und an der Sorbonne hatte er studiert, von 1982 bis 1994 lebte er in Paris. Als hätte es ihn immer zum Wasser hin]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 70 Jahren, am 25. September 1954, wurde Ralph Dutli in Schaffhausen/Schweiz geboren. Schon lange wohnt er in Heidelberg. In Zürich und an der Sorbonne hatte er studiert, von 1982 bis 1994 lebte er in Paris. Als hätte es ihn immer zum Wasser hingezogen, als hätten Flüsse das reiche und vielfältige Treibgut seiner Arbeit angeschwemmt: Vom Rheinfall an die Limmat, von Zürich an die Seine, von Paris zur Alten Brücke über den Neckar.</p>



<p>„Ich bin ein Essayist, der auch Gedichte schreibt“ – sagt er. Und man muss hinzufügen: Ein Dichter, der auch Romane schreibt, ein Romancier, der auch übersetzt, ein Übersetzer, der auch Sachbuchautor ist, der Biografien, Kulturgeschichten und Essays schreibt. Und zwar vorzügliche! Wundervolle! Wie in meinem Lieblingsbuch von ihm: „Nichts als Wunder“. Es versammelt hinreißende Essays über einige meiner (und seiner) Größen der Poesie, von Anna Achmatowa bis Marina Zwetajewa.</p>



<p>Darüber hinaus ist Ralph Dutli nicht nur ein stupender Kenner und Vermittler von berühmten oder kaum bekannten Autoren und Autorinnen der französischen Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne, sondern auch ein Übersetzer und Vermittler russischer Literatur. Seine Übertragung und Herausgabe der zehnbändigen Gesamtausgabe der Werke von Ossip Mandelstam sowie seine vier Bücher über ihn sind längst unverzichtbare Standartwerke.
Er hat Kulturgeschichten der Bienen, des Olivenöls und Goldes geschrieben, zwei Romane und vier Gedichtbände.</p>



<p>Der jüngste ist in diesem Frühjahr im Wallstein Verlag erschienen. Er trägt den Titel „Alba“ und „vereint in zehn Zyklen Gedichte aus anderthalb Jahrzehnten, Verse aus verschiedenen Zeiten, Sprachen und Räumen.“
„Sinnenfroh und sinnend sind diese Gedichte, die durch die Zeiten wandern und besondere Freude daran finden, das Innere nach außen zu kehren.“ (in: Der Freitag, 14.7.2024)</p>



<p>In Podcastliteratur.de liest Ralph Dutli Gedichte aus seinem neuen Band „Alba“.</p>



<p>Siehe auch „Wikipedia“ und die Webseite <a href="https://www.ralph-dutli.de/">https://www.ralph-dutli.de/</a></p>





<h4>Ralph Dutli</h4>





<p><a href="https://podcastliteratur.de/wp-content/uploads/2024/09/Kostprobe-September2024RalphDutli_Biobibliogr-Info_Sept2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">weitere Infos zu Ralph Dutli</a></p>]]></content:encoded>
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„Ich bin ein Essayist, der auch Gedichte schreibt“ – sagt er. Und man muss hinzufügen: Ein Dichter, der auch Romane schreibt, ein Romancier, der auch übersetzt, ein Übersetzer, der auch Sachbuchautor ist, der Biografien, Kulturgeschichten und Essays schreibt. Und zwar vorzügliche! Wundervolle! Wie in meinem Lieblingsbuch von ihm: „Nichts als Wunder“. Es versammelt hinreißende Essays über einige meiner (und seiner) Größen der Poesie, von Anna Achmatowa bis Marina Zwetajewa.



Darüber hinaus ist Ralph Dutli nicht nur ein stupender Kenner und Vermittler von berühmten oder kaum bekannten Autoren und Autorinnen der französischen Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne, sondern auch ein Übersetzer und Vermittler russischer Literatur. Seine Übertragung und Herausgabe der zehnbändigen Gesamtausgabe der Werke von Ossip Mandelstam sowie seine vier Bücher über ihn sind längst unverzichtbare Standartwerke.
Er hat Kulturgeschichten der Bienen, des Olivenöls und Goldes geschrieben, zwei Romane und vier Gedichtbände.



Der jüngste ist in diesem Frühjahr im Wallstein Verlag erschienen. Er trägt den Titel „Alba“ und „vereint in zehn Zyklen Gedichte aus anderthalb Jahrzehnten, Verse aus verschiedenen Zeiten, Sprachen und Räumen.“
„Sinnenfroh und sinnend sind diese Gedichte, die durch die Zeiten wandern und besondere Freude daran finden, das Innere nach außen zu kehren.“ (in: Der Freitag, 14.7.2024)



In Podcastliteratur.de liest Ralph Dutli Gedichte aus seinem neuen Band „Alba“.



Siehe auch „Wikipedia“ und die Webseite https://www.ralph-dutli.de/





Ralph Dutli





weitere Infos zu Ralph Dutli]]></itunes:summary>
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		<title>Kostprobe: Alba im AbendrotZum neuen Gedichtband und 70. Geburtstag von Ralph Dutli</title>
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„Ich bin ein Essayist, der auch Gedichte schreibt“ – sagt er. Und man muss hinzufügen: Ein Dichter, der auch Romane schreibt, ein Romancier, der auch übersetzt, ein Übersetzer, der auch Sachbuchautor ist, der Biografien, Kulturgeschichten und Essays schreibt. Und zwar vorzügliche! Wundervolle! Wie in meinem Lieblingsbuch von ihm: „Nichts als Wunder“. Es versammelt hinreißende Essays über einige meiner (und seiner) Größen der Poesie, von Anna Achmatowa bis Marina Zwetajewa.



Darüber hinaus ist Ralph Dutli nicht nur ein stupender Kenner und Vermit]]></googleplay:description>
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	<title>Kostprobe: „Kraftwerk aus Quatsch“Hans Thill: „Neue Dörfer“. Prosaminiaturen</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-kraftwerk-aus-quatschhans-thill-neue-doerfer-prosaminiaturen/</link>
	<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://podcastliteratur.de/?post_type=podcast&#038;p=2745</guid>
	<description><![CDATA[<p>Hans Thill ist seit 2010 Leiter des Künstlerhauses des Landes Rheinland-Pfalz in Edenkoben. Seit 2000 leitet er dort die Reihe „Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“.</p>



<p>Hans Thill ist (der Begriff hört sich immer ein bisschen voluntaristisch an) „Literaturaktivist“ in vielen anderen Bereichen der deutschen Literaturszene. (Mitbegründer des Heidelberger Wunderhorn Verlags, war „Writers for peace“-Beauftragter des PEN, ist Übersetzer und Herausgeber vieler Autoren und Anthologien.
Hans Thill ist vor allem aber auch selbst ein Dichter, der u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Baseler Lyrikpreis ausgezeichnet wurde und der bislang 7 Gedichtbände und zwei Bücher mit Prosaminiaturen veröffentlicht hat.</p>



<p>Mit höchst ungewöhnlichen Texten, die kaum den Regeln einer vertrauten Poetik folgen. Die eher in der Nachfolge der „Oulipo“-Bewegung stehen. (Die Bewegung wurde 1960 in Frankreich gegründet und zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Entstehung ihrer Texte formelle außerliterarische Regeln und einengende Zwänge angewendet werden. Bei uns am bekanntesten sind wohl Autoren wie Raymond Queneau, Georges Perec oder Oskar Pastior, der übrigens häufig Gast des Künstlerhauses war.)
Die beiden Bücher mit Prosaminiaturen sind „Das Buch der Dörfer“ (2014) und zuletzt „Neue Dörfer“. Und diese „neuen Dörfer“ stellt Hans Thill in dieser Kostprobe von podcastliteratur.de in Lesung und Gespräch mit Theo Schneider vor.</p>



<p>Diese Prosaminiaturen hat die Rezensentin im Deutschlandfunk als „Kraftwerk aus Quatsch“ bezeichnet, was keinesfalls abwertend gemeint war. Und was die beiden wichtigsten Eigenschaften dieser kurzen Prosastücke erfasst, die jeweils nur fünf bis zwanzig Zeilen lang sind.
Denn sie sind wirklich „Quatsch“, wenn man sie mit den üblichen Kategorien der Sinnsuche bewertet. Sie erzählen keine Geschichte, bauen keine Bilder und Metaphern (eher Met-Affen) und beschreiben keine Orte im gewohnten poetischen Sinn.
Und doch enthalten sie diese (und noch viele andere mehr) formalen Elemente von Literatur. Nur anders als wir es gewohnt sind. Ebenso ihre „Inhalte“. Sie sind nicht Teil des üblichen Bedeutungsspiels, wo A für B steht, wo dieser Satz jenes bedeutet, wo ein gewissermaßen umklappbares Repräsentationsverhältnis vorherrscht.
Insofern sind sie „Quatsch“.</p>



<p>Aber wenn sie nicht durch die übliche Konstruktion von Bedeutung entstehen, wie entstehen sie dann? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht wissen. Weil der Prozess ihrer Entstehung in zwei einerseits realen, aber immer auch ständig virtuellen Hirnen sich abspielt. Das eine ist das unendliche Hirn der Sprache(n). Und das andere Hirn ist das Hirn von Hans Thill. In das weder Elon Musk noch ich hineinschauen kann und das auch er selbst nur in kleinen Teilen kennen wird. Was in den Feuern seiner Synapsen aus Erinnerungen, Wahrnehmungen und Wünschen entzündet wird, das weiß auch er selbst erst, wenn er es hingeschrieben hat und liest.
Schreiben um zu wissen was wir denken!</p>



<p>Da wir nicht in seinen Kopf sehen können („Phuuu Mama, guck mal wie es da drunter aussieht!“ – sagte einmal die kleine Tochter einer Bekannten als sie zum ersten Mal ein enthäutetes Reh sah), können wir seine Bedeutungs- und Sinngebungen auch nicht wissen.</p>



<p>Was aber kein Grund zur Verzweiflung ist. Und schon gar kein Grund, um solche Texte nicht zu lesen. Ganz im Gegenteil! Es ist der Grund für unsere Freiheit, damit zu machen was wir wollen. Wir dürfen nach Belieben, nach Lust und Launen in diesen Wunderdünen aus SprachLegosteinen wühlen und spielen und die Maschinen ihrer Texte mit den Maschinen unserer Hirne verkoppeln und Sinnklötzchen basteln.
So werden sie zu Katalysatoren, zum Brennstoff für die Feuer zwischen unseren eigenen Synapsen.
Insofern sind die „Neue(n) Dörfer“ ein „Kraftwerk“.</p>





<p>Die Welt bedeckt ein Schwarm von Dörfern.
Hans Thills Reise führt von Dorf zu Dorf, und es tritt Überraschendes zutage: Bescheidenheit in der Anlage, Kühnheit in der Imagination, grassierende Großmannsverachtung und Metropolenskepsis, die wie weiland Georg Büchner ausrufen möchte: Friede den Hütten!
In der Folge entsteht eine Geografie der inneren Landkarten, die insgesamt einer Phänomenologie aller denkbaren der Dörfer nahekommt, philosophisch wie ein Stapel gefällter Baumstämme.</p>



<p>»Da ist also ein Dichter mit überaus überraschenden Bildfindungen und Verwandlungsstrategien, der immer wieder sich und uns zuruft: Bitte schön unregelmäßig schreiben!«
Michael Braun</p>





<h4>Bibliografie Hans Thill (nach Wikipedia)</h4>



<p>Gelächter Sirenen. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1985.
Zivile Ziele. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1995.
Kopfsteinperspektive. Post aus Plovdiv und Sofia. Wunderhorn, Heidelberg 2000.
Wetterseite. Gedichte. In: Gregor Laschen (Hg.): An die sieben Himmel. Sieben Dichter besuchen sieben Landschaften. Wunderhorn, Heidelberg 2002.
Kühle Religionen. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-88423-212-5.
Museum der Ungeduld. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2010.
Das Buch der Dörfer. Berlin (Matthes &amp; Seitz) 2014.
Ratgeber für Zeugleute. Gedichte. Berlin (Brueterich Press) 2015.
Der heisere Anarchimedes. Gedichte. Reihe Neue Lyrik, Band 16. poetenladen, Leipzig 2020, ISBN 978-3-948305-04-8.
Neue Dörfer, poetenladen, Leipzig, 2023</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Hans Thill ist seit 2010 Leiter des Künstlerhauses des Landes Rheinland-Pfalz in Edenkoben. Seit 2000 leitet er dort die Reihe „Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“.



Hans Thill ist (der Begriff hört sich immer ein bisschen voluntaristisch]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Thill ist seit 2010 Leiter des Künstlerhauses des Landes Rheinland-Pfalz in Edenkoben. Seit 2000 leitet er dort die Reihe „Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“.</p>



<p>Hans Thill ist (der Begriff hört sich immer ein bisschen voluntaristisch an) „Literaturaktivist“ in vielen anderen Bereichen der deutschen Literaturszene. (Mitbegründer des Heidelberger Wunderhorn Verlags, war „Writers for peace“-Beauftragter des PEN, ist Übersetzer und Herausgeber vieler Autoren und Anthologien.
Hans Thill ist vor allem aber auch selbst ein Dichter, der u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Baseler Lyrikpreis ausgezeichnet wurde und der bislang 7 Gedichtbände und zwei Bücher mit Prosaminiaturen veröffentlicht hat.</p>



<p>Mit höchst ungewöhnlichen Texten, die kaum den Regeln einer vertrauten Poetik folgen. Die eher in der Nachfolge der „Oulipo“-Bewegung stehen. (Die Bewegung wurde 1960 in Frankreich gegründet und zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Entstehung ihrer Texte formelle außerliterarische Regeln und einengende Zwänge angewendet werden. Bei uns am bekanntesten sind wohl Autoren wie Raymond Queneau, Georges Perec oder Oskar Pastior, der übrigens häufig Gast des Künstlerhauses war.)
Die beiden Bücher mit Prosaminiaturen sind „Das Buch der Dörfer“ (2014) und zuletzt „Neue Dörfer“. Und diese „neuen Dörfer“ stellt Hans Thill in dieser Kostprobe von podcastliteratur.de in Lesung und Gespräch mit Theo Schneider vor.</p>



<p>Diese Prosaminiaturen hat die Rezensentin im Deutschlandfunk als „Kraftwerk aus Quatsch“ bezeichnet, was keinesfalls abwertend gemeint war. Und was die beiden wichtigsten Eigenschaften dieser kurzen Prosastücke erfasst, die jeweils nur fünf bis zwanzig Zeilen lang sind.
Denn sie sind wirklich „Quatsch“, wenn man sie mit den üblichen Kategorien der Sinnsuche bewertet. Sie erzählen keine Geschichte, bauen keine Bilder und Metaphern (eher Met-Affen) und beschreiben keine Orte im gewohnten poetischen Sinn.
Und doch enthalten sie diese (und noch viele andere mehr) formalen Elemente von Literatur. Nur anders als wir es gewohnt sind. Ebenso ihre „Inhalte“. Sie sind nicht Teil des üblichen Bedeutungsspiels, wo A für B steht, wo dieser Satz jenes bedeutet, wo ein gewissermaßen umklappbares Repräsentationsverhältnis vorherrscht.
Insofern sind sie „Quatsch“.</p>



<p>Aber wenn sie nicht durch die übliche Konstruktion von Bedeutung entstehen, wie entstehen sie dann? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht wissen. Weil der Prozess ihrer Entstehung in zwei einerseits realen, aber immer auch ständig virtuellen Hirnen sich abspielt. Das eine ist das unendliche Hirn der Sprache(n). Und das andere Hirn ist das Hirn von Hans Thill. In das weder Elon Musk noch ich hineinschauen kann und das auch er selbst nur in kleinen Teilen kennen wird. Was in den Feuern seiner Synapsen aus Erinnerungen, Wahrnehmungen und Wünschen entzündet wird, das weiß auch er selbst erst, wenn er es hingeschrieben hat und liest.
Schreiben um zu wissen was wir denken!</p>



<p>Da wir nicht in seinen Kopf sehen können („Phuuu Mama, guck mal wie es da drunter aussieht!“ – sagte einmal die kleine Tochter einer Bekannten als sie zum ersten Mal ein enthäutetes Reh sah), können wir seine Bedeutungs- und Sinngebungen auch nicht wissen.</p>



<p>Was aber kein Grund zur Verzweiflung ist. Und schon gar kein Grund, um solche Texte nicht zu lesen. Ganz im Gegenteil! Es ist der Grund für unsere Freiheit, damit zu machen was wir wollen. Wir dürfen nach Belieben, nach Lust und Launen in diesen Wunderdünen aus SprachLegosteinen wühlen und spielen und die Maschinen ihrer Texte mit den Maschinen unserer Hirne verkoppeln und Sinnklötzchen basteln.
So werden sie zu Katalysatoren, zum Brennstoff für die Feuer zwischen unseren eigenen Synapsen.
Insofern sind die „Neue(n) Dörfer“ ein „Kraftwerk“.</p>





<p>Die Welt bedeckt ein Schwarm von Dörfern.
Hans Thills Reise führt von Dorf zu Dorf, und es tritt Überraschendes zutage: Bescheidenheit in der Anlage, Kühnheit in der Imagination, grassierende Großmannsverachtung und Metropolenskepsis, die wie weiland Georg Büchner ausrufen möchte: Friede den Hütten!
In der Folge entsteht eine Geografie der inneren Landkarten, die insgesamt einer Phänomenologie aller denkbaren der Dörfer nahekommt, philosophisch wie ein Stapel gefällter Baumstämme.</p>



<p>»Da ist also ein Dichter mit überaus überraschenden Bildfindungen und Verwandlungsstrategien, der immer wieder sich und uns zuruft: Bitte schön unregelmäßig schreiben!«
Michael Braun</p>





<h4>Bibliografie Hans Thill (nach Wikipedia)</h4>



<p>Gelächter Sirenen. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1985.
Zivile Ziele. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 1995.
Kopfsteinperspektive. Post aus Plovdiv und Sofia. Wunderhorn, Heidelberg 2000.
Wetterseite. Gedichte. In: Gregor Laschen (Hg.): An die sieben Himmel. Sieben Dichter besuchen sieben Landschaften. Wunderhorn, Heidelberg 2002.
Kühle Religionen. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-88423-212-5.
Museum der Ungeduld. Gedichte. Wunderhorn, Heidelberg 2010.
Das Buch der Dörfer. Berlin (Matthes &amp; Seitz) 2014.
Ratgeber für Zeugleute. Gedichte. Berlin (Brueterich Press) 2015.
Der heisere Anarchimedes. Gedichte. Reihe Neue Lyrik, Band 16. poetenladen, Leipzig 2020, ISBN 978-3-948305-04-8.
Neue Dörfer, poetenladen, Leipzig, 2023</p>]]></content:encoded>
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Hans Thill ist (der Begriff hört sich immer ein bisschen voluntaristisch an) „Literaturaktivist“ in vielen anderen Bereichen der deutschen Literaturszene. (Mitbegründer des Heidelberger Wunderhorn Verlags, war „Writers for peace“-Beauftragter des PEN, ist Übersetzer und Herausgeber vieler Autoren und Anthologien.
Hans Thill ist vor allem aber auch selbst ein Dichter, der u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Baseler Lyrikpreis ausgezeichnet wurde und der bislang 7 Gedichtbände und zwei Bücher mit Prosaminiaturen veröffentlicht hat.



Mit höchst ungewöhnlichen Texten, die kaum den Regeln einer vertrauten Poetik folgen. Die eher in der Nachfolge der „Oulipo“-Bewegung stehen. (Die Bewegung wurde 1960 in Frankreich gegründet und zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Entstehung ihrer Texte formelle außerliterarische Regeln und einengende Zwänge angewendet werden. Bei uns am bekanntesten sind wohl Autoren wie Raymond Queneau, Georges Perec oder Oskar Pastior, der übrigens häufig Gast des Künstlerhauses war.)
Die beiden Bücher mit Prosaminiaturen sind „Das Buch der Dörfer“ (2014) und zuletzt „Neue Dörfer“. Und diese „neuen Dörfer“ stellt Hans Thill in dieser Kostprobe von podcastliteratur.de in Lesung und Gespräch mit Theo Schneider vor.



Diese Prosaminiaturen hat die Rezensentin im Deutschlandfunk als „Kraftwerk aus Quatsch“ bezeichnet, was keinesfalls abwertend gemeint war. Und was die beiden wichtigsten Eigenschaften dieser kurzen Prosastücke erfasst, die jeweils nur fünf bis zwanzig Zeilen lang sind.
Denn sie sind wirklich „Quatsch“, wenn man sie mit den üblichen Kategorien der Sinnsuche bewertet. Sie erzählen keine Geschichte, bauen keine Bilder und Metaphern (eher Met-Affen) und beschreiben keine Orte im gewohnten poetischen Sinn.
Und doch enthalten sie diese (und noch viele andere mehr) formalen Elemente von Literatur. Nur anders als wir es gewohnt sind. Ebenso ihre „Inhalte“. Sie sind nicht Teil des üblichen Bedeutungsspiels, wo A für B steht, wo dieser Satz jenes bedeutet, wo ein gewissermaßen umklappbares Repräsentationsverhältnis vorherrscht.
Insofern sind sie „Quatsch“.



Aber wenn sie nicht durch die übliche Konstruktion von Bedeutung entstehen, wie entstehen sie dann? Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht wissen. Weil der Prozess ihrer Entstehung in zwei einerseits realen, aber immer auch ständig virtuellen Hirnen sich abspielt. Das eine ist das unendliche Hirn der Sprache(n). Und das andere Hirn ist das Hirn von Hans Thill. In das weder Elon Musk noch ich hineinschauen kann und das auch er selbst nur in kleinen Teilen kennen wird. Was in den Feuern seiner Synapsen aus Erinnerungen, Wahrnehmungen und Wünschen entzündet wird, das weiß auch er selbst erst, wenn er es hingeschrieben hat und liest.
Schreiben um zu wissen was wir denken!



Da wir nicht in seinen Kopf sehen können („Phuuu Mama, guck mal wie es da drunter aussieht!“ – sagte einmal die kleine Tochter einer Bekannten als sie zum ersten Mal ein enthäutetes Reh sah), können wir seine Bedeutungs- und Sinngebungen auch nicht wissen.



Was aber kein Grund zur Verzweiflung ist. Und schon gar kein Grund, um solche Texte nicht zu lesen. Ganz im Gegenteil! Es ist der Grund für unsere Freiheit, damit zu machen was wir wollen. Wir dürfen nach Belieben, nach Lust und Launen in diesen Wunderdünen aus SprachLegosteinen wühlen und spielen und die Maschinen ihrer Texte mit den Maschinen unserer Hirne verkoppeln und Sinnklötzchen basteln.
So werden sie zu Katalysatoren, zum Brennstoff für die Feuer zwischen unseren eigenen Synapsen.
Insofern sind die „Neue(n) Dörfer“ ein „Kraftwerk“.





Die Welt bedeckt ein Schwarm von Dörfern.
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Hans Thill ist (der Begriff hört sich immer ein bisschen voluntaristisch an) „Literaturaktivist“ in vielen anderen Bereichen der deutschen Literaturszene. (Mitbegründer des Heidelberger Wunderhorn Verlags, war „Writers for peace“-Beauftragter des PEN, ist Übersetzer und Herausgeber vieler Autoren und Anthologien.
Hans Thill ist vor allem aber auch selbst ein Dichter, der u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Baseler Lyrikpreis ausgezeichnet wurde und der bislang 7 Gedichtbände und zwei Bücher mit Prosaminiaturen veröffentlicht hat.



Mit höchst ungewöhnlichen Texten, die kaum den Regeln einer vertrauten Poetik folgen. Die eher in der Nachfolge der „Oulipo“-Bewegung stehen. (Die Bewegung wurde 1960 in Frankreich gegründet und zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Entstehung ihrer Texte formelle außerli]]></googleplay:description>
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</item>

<item>
	<title>Kostprobe: Yade Yasemin Önder: „Wir wissen, wir könnten und fallen synchron“Genial. Grotesk. Surreal. Sarkastisch. Rhythmisch. Assoziativ. Experimentell. Absolut Originell.</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-yade-yasemin-oender-wir-wissen-wir-koennten-und-fallen-synchrongenial-grotesk-surreal-sarkastisch-rhythmisch-assoziativ-experimentell-absolut-originell/</link>
	<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://podcastliteratur.de/?post_type=podcast&#038;p=2642</guid>
	<description><![CDATA[<p>Das sind einige der Etiketten, mit denen die Literaturkritik den Debütroman von Yade Yasemin Önder feiert.
Sie ist 1985 in Wiesbaden geboren und - aber das weiß kaum jemand – in Kaiserslautern aufgewachsen und ist hier (falls meine Informationen stimmen) durch ein Projekt an der Berufsschule zum Schreiben gekommen.</p>



<p>Ihr Buch mit dem rätselhaften Titel, dem übrigens keine Genrebezeichnung folgt, ist ein Wirbel aus Prosafragmenten und Miniaturen, der Szenen, Bilder, Erlebnisse und Erinnerungen einer Heranwachsenden in einer Familienkonstellation zwischen fettem Vater mit türkisch-kurdischem Migrationshintergrund und übergriffig mosernder Mutter mit deutschem Menstruationshintergrund aufblendet. In einem Alter und einer Zeit, die geprägt sind von pubertärem Frühlingserwachen und MeetToo-Gewalterfahrungen, kulturellen Kurzsichtigkeiten, Selbstoptimierung und Selbstzweifeln.</p>



<p>Das Wichtigste an Yade Yasemin Önders Buch aber ist seine Sprache und seine Komposition jenseits der Wut, der Klagen und des Gejammers herkömmlicher Migrantenliteratur. Wer eine zusammenhängende chronologisch erzählte Handlung erwartet wird enttäuscht. Es ist vielmehr ein Wirbel von Fragmenten, Szenen, Miniaturen, Erinnerungen, experimentellen Varianten, die sich oft assoziativ fortschreiben, häufig grotesk verdichtet, mit surrealen und unwahrscheinlichen Übertreibungen, voll verblüffender Wendungen und überraschender Bilder, oft rotzig, lärmend, laut und lustig, fast immer stark rhythmisiert und nur an der Oberfläche scheinbar autofiktional inspiriert. Bei genauem Hinsehen von durchtriebener Komplexität und experimenteller Sprach-Stil- und Kompositionslust.</p>



<p>Am 16. Juni stellt Yade Yasemin Önder ihr Buch im Künstlerhaus Edenkoben in Lesung und Gespräch vor.
Als Vorbereitung dazu hier die Kostprobe von Theo Schneider.</p>





<h4>Yade Yasemin Önder</h4>



<p>Yade Yasemin Önder studierte (nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg) Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises, 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats und eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. 2021 war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Das sind einige der Etiketten, mit denen die Literaturkritik den Debütroman von Yade Yasemin Önder feiert.
Sie ist 1985 in Wiesbaden geboren und - aber das weiß kaum jemand – in Kaiserslautern aufgewachsen und ist hier (falls meine Informationen stimmen)]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind einige der Etiketten, mit denen die Literaturkritik den Debütroman von Yade Yasemin Önder feiert.
Sie ist 1985 in Wiesbaden geboren und - aber das weiß kaum jemand – in Kaiserslautern aufgewachsen und ist hier (falls meine Informationen stimmen) durch ein Projekt an der Berufsschule zum Schreiben gekommen.</p>



<p>Ihr Buch mit dem rätselhaften Titel, dem übrigens keine Genrebezeichnung folgt, ist ein Wirbel aus Prosafragmenten und Miniaturen, der Szenen, Bilder, Erlebnisse und Erinnerungen einer Heranwachsenden in einer Familienkonstellation zwischen fettem Vater mit türkisch-kurdischem Migrationshintergrund und übergriffig mosernder Mutter mit deutschem Menstruationshintergrund aufblendet. In einem Alter und einer Zeit, die geprägt sind von pubertärem Frühlingserwachen und MeetToo-Gewalterfahrungen, kulturellen Kurzsichtigkeiten, Selbstoptimierung und Selbstzweifeln.</p>



<p>Das Wichtigste an Yade Yasemin Önders Buch aber ist seine Sprache und seine Komposition jenseits der Wut, der Klagen und des Gejammers herkömmlicher Migrantenliteratur. Wer eine zusammenhängende chronologisch erzählte Handlung erwartet wird enttäuscht. Es ist vielmehr ein Wirbel von Fragmenten, Szenen, Miniaturen, Erinnerungen, experimentellen Varianten, die sich oft assoziativ fortschreiben, häufig grotesk verdichtet, mit surrealen und unwahrscheinlichen Übertreibungen, voll verblüffender Wendungen und überraschender Bilder, oft rotzig, lärmend, laut und lustig, fast immer stark rhythmisiert und nur an der Oberfläche scheinbar autofiktional inspiriert. Bei genauem Hinsehen von durchtriebener Komplexität und experimenteller Sprach-Stil- und Kompositionslust.</p>



<p>Am 16. Juni stellt Yade Yasemin Önder ihr Buch im Künstlerhaus Edenkoben in Lesung und Gespräch vor.
Als Vorbereitung dazu hier die Kostprobe von Theo Schneider.</p>





<h4>Yade Yasemin Önder</h4>



<p>Yade Yasemin Önder studierte (nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg) Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises, 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats und eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. 2021 war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul.</p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary><![CDATA[Das sind einige der Etiketten, mit denen die Literaturkritik den Debütroman von Yade Yasemin Önder feiert.
Sie ist 1985 in Wiesbaden geboren und - aber das weiß kaum jemand – in Kaiserslautern aufgewachsen und ist hier (falls meine Informationen stimmen) durch ein Projekt an der Berufsschule zum Schreiben gekommen.



Ihr Buch mit dem rätselhaften Titel, dem übrigens keine Genrebezeichnung folgt, ist ein Wirbel aus Prosafragmenten und Miniaturen, der Szenen, Bilder, Erlebnisse und Erinnerungen einer Heranwachsenden in einer Familienkonstellation zwischen fettem Vater mit türkisch-kurdischem Migrationshintergrund und übergriffig mosernder Mutter mit deutschem Menstruationshintergrund aufblendet. In einem Alter und einer Zeit, die geprägt sind von pubertärem Frühlingserwachen und MeetToo-Gewalterfahrungen, kulturellen Kurzsichtigkeiten, Selbstoptimierung und Selbstzweifeln.



Das Wichtigste an Yade Yasemin Önders Buch aber ist seine Sprache und seine Komposition jenseits der Wut, der Klagen und des Gejammers herkömmlicher Migrantenliteratur. Wer eine zusammenhängende chronologisch erzählte Handlung erwartet wird enttäuscht. Es ist vielmehr ein Wirbel von Fragmenten, Szenen, Miniaturen, Erinnerungen, experimentellen Varianten, die sich oft assoziativ fortschreiben, häufig grotesk verdichtet, mit surrealen und unwahrscheinlichen Übertreibungen, voll verblüffender Wendungen und überraschender Bilder, oft rotzig, lärmend, laut und lustig, fast immer stark rhythmisiert und nur an der Oberfläche scheinbar autofiktional inspiriert. Bei genauem Hinsehen von durchtriebener Komplexität und experimenteller Sprach-Stil- und Kompositionslust.



Am 16. Juni stellt Yade Yasemin Önder ihr Buch im Künstlerhaus Edenkoben in Lesung und Gespräch vor.
Als Vorbereitung dazu hier die Kostprobe von Theo Schneider.





Yade Yasemin Önder



Yade Yasemin Önder studierte (nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg) Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises, 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats und eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. 2021 war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul.]]></itunes:summary>
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		<title>Kostprobe: Yade Yasemin Önder: „Wir wissen, wir könnten und fallen synchron“Genial. Grotesk. Surreal. Sarkastisch. Rhythmisch. Assoziativ. Experimentell. Absolut Originell.</title>
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Sie ist 1985 in Wiesbaden geboren und - aber das weiß kaum jemand – in Kaiserslautern aufgewachsen und ist hier (falls meine Informationen stimmen) durch ein Projekt an der Berufsschule zum Schreiben gekommen.



Ihr Buch mit dem rätselhaften Titel, dem übrigens keine Genrebezeichnung folgt, ist ein Wirbel aus Prosafragmenten und Miniaturen, der Szenen, Bilder, Erlebnisse und Erinnerungen einer Heranwachsenden in einer Familienkonstellation zwischen fettem Vater mit türkisch-kurdischem Migrationshintergrund und übergriffig mosernder Mutter mit deutschem Menstruationshintergrund aufblendet. In einem Alter und einer Zeit, die geprägt sind von pubertärem Frühlingserwachen und MeetToo-Gewalterfahrungen, kulturellen Kurzsichtigkeiten, Selbstoptimierung und Selbstzweifeln.



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