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	<title>Kostprobe: Misshelligkeiten in Mainz –Trennungen in den TropenThorsten Nagelschmidts Roman „Soledad“</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-misshelligkeiten-in-mainz-trennungen-in-den-tropenthorsten-nagelschmidts-roman-soledad/</link>
	<pubDate>Sun, 10 May 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>März 2020, zu Beginn von Corona: Eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad.</p>



<p>Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge. Ein seltsamer und charismatischer Mann mit dem Alena auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam hat.</p>



<p>Seine Lebensgeschichte, die zu großen Teilen in Mainz und Umgebung spielt, ist zugleich auch die Geschichte der alten Bundesrepublik. In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
In seinem Roman „Soledad“ erzählt Thorsten Nagelschmidt mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.</p>



<p>In der Kostprobe von Podcastliteratur.de stellt Theo Schneider den Roman „Soledad“ von Thorsten Nagelschmidt vor und der Autor liest markante Passage daraus.</p>





<h4>Pressetext des Verlags</h4>



<p>Soledad
Roman
BRD, Palmen und wie man einfach verschwindet: Nach »Arbeit« der neue Roman von Thorsten Nagelschmidt</p>



<p>März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.</p>



<p>Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.</p>





<h4>Thorsten Nagelschmidt</h4>



<p>Thorsten Nagelschmidt, 1976 in Rheine geboren, ist Schriftsteller, Musiker und Künstler.
Seit 1993 ist er Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die in dieser Zeit ein Demotape, acht Alben und mehrere Singles veröffentlichten und fast 700 Konzerte spielten. Von 1993 bis 1998 brachte er das Fanzine Wasted Paper heraus. Als Gastmusiker arbeitete er mit Künstlern wie Chuck Ragan, Kreator, Oliver Koletzki und dem hr-Sinfonieorchester. Mit seiner Linoldruckserie „Raucher“ hatte er seit 2011 deutschlandweit zahlreiche Ausstellungen.</p>



<p>Er veröffentlichte die Romane »Wo die wilden Maden graben« (2007, Ventil Verlag) und »Was kostet die Welt« (2010, Heyne Hardcore) sowie die Sammlung von Fotos&amp;Stories »Drive-By Shots« (2015, Ventil Verlag). 2018 erschien sein Roman »Der Abfall der Herzen« bei S. Fischer, 2020 folgte der Roman »Arbeit«.
Seit 2007 gab er Hunderte von Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und unterstützte internationale Autoren wie Irvine Welsh und John Niven auf deren Lesereisen. Von 2017 bis 2020 war er Gastgeber der Literaturreihe »Nagel mit Köpfen« in der Berliner Fahimi Bar.
Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[März 2020, zu Beginn von Corona: Eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad.



Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Cha]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>März 2020, zu Beginn von Corona: Eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad.</p>



<p>Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge. Ein seltsamer und charismatischer Mann mit dem Alena auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam hat.</p>



<p>Seine Lebensgeschichte, die zu großen Teilen in Mainz und Umgebung spielt, ist zugleich auch die Geschichte der alten Bundesrepublik. In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
In seinem Roman „Soledad“ erzählt Thorsten Nagelschmidt mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.</p>



<p>In der Kostprobe von Podcastliteratur.de stellt Theo Schneider den Roman „Soledad“ von Thorsten Nagelschmidt vor und der Autor liest markante Passage daraus.</p>





<h4>Pressetext des Verlags</h4>



<p>Soledad
Roman
BRD, Palmen und wie man einfach verschwindet: Nach »Arbeit« der neue Roman von Thorsten Nagelschmidt</p>



<p>März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.</p>



<p>Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.</p>





<h4>Thorsten Nagelschmidt</h4>



<p>Thorsten Nagelschmidt, 1976 in Rheine geboren, ist Schriftsteller, Musiker und Künstler.
Seit 1993 ist er Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die in dieser Zeit ein Demotape, acht Alben und mehrere Singles veröffentlichten und fast 700 Konzerte spielten. Von 1993 bis 1998 brachte er das Fanzine Wasted Paper heraus. Als Gastmusiker arbeitete er mit Künstlern wie Chuck Ragan, Kreator, Oliver Koletzki und dem hr-Sinfonieorchester. Mit seiner Linoldruckserie „Raucher“ hatte er seit 2011 deutschlandweit zahlreiche Ausstellungen.</p>



<p>Er veröffentlichte die Romane »Wo die wilden Maden graben« (2007, Ventil Verlag) und »Was kostet die Welt« (2010, Heyne Hardcore) sowie die Sammlung von Fotos&amp;Stories »Drive-By Shots« (2015, Ventil Verlag). 2018 erschien sein Roman »Der Abfall der Herzen« bei S. Fischer, 2020 folgte der Roman »Arbeit«.
Seit 2007 gab er Hunderte von Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und unterstützte internationale Autoren wie Irvine Welsh und John Niven auf deren Lesereisen. Von 2017 bis 2020 war er Gastgeber der Literaturreihe »Nagel mit Köpfen« in der Berliner Fahimi Bar.
Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.</p>]]></content:encoded>
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Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge. Ein seltsamer und charismatischer Mann mit dem Alena auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam hat.



Seine Lebensgeschichte, die zu großen Teilen in Mainz und Umgebung spielt, ist zugleich auch die Geschichte der alten Bundesrepublik. In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
In seinem Roman „Soledad“ erzählt Thorsten Nagelschmidt mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.



In der Kostprobe von Podcastliteratur.de stellt Theo Schneider den Roman „Soledad“ von Thorsten Nagelschmidt vor und der Autor liest markante Passage daraus.





Pressetext des Verlags



Soledad
Roman
BRD, Palmen und wie man einfach verschwindet: Nach »Arbeit« der neue Roman von Thorsten Nagelschmidt



März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.



Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.





Thorsten Nagelschmidt



Thorsten Nagelschmidt, 1976 in Rheine geboren, ist Schriftsteller, Musiker und Künstler.
Seit 1993 ist er Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die in dieser Zeit ein Demotape, acht Alben und mehrere Singles veröffentlichten und fast 700 Konzerte spielten. Von 1993 bis 1998 brachte er das Fanzine Wasted Paper heraus. Als Gastmusiker arbeitete er mit Künstlern wie Chuck Ragan, Kreator, Oliver Koletzki und dem hr-Sinfonieorchester. Mit seiner Linoldruckserie „Raucher“ hatte er seit 2011 deutschlandweit zahlreiche Ausstellungen.



Er veröffentlichte die Romane »Wo die wilden Maden graben« (2007, Ventil Verlag) und »Was kostet die Welt« (2010, Heyne Hardcore) sowie die Sammlung von Fotos&amp;Stories »Drive-By Shots« (2015, Ventil Verlag). 2018 erschien sein Roman »Der Abfall der Herzen« bei S. Fischer, 2020 folgte der Roman »Arbeit«.
Seit 2007 gab er Hunderte von Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und unterstützte internationale Autoren wie Irvine Welsh und John Niven auf deren Lesereisen. Von 2017 bis 2020 war er Gastgeber der Literaturreihe »Nagel mit Köpfen« in der Berliner Fahimi Bar.
Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.]]></itunes:summary>
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Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge. Ein seltsamer und charismatischer Mann mit dem Alena auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam hat.



Seine Lebensgeschichte, die zu großen Teilen in Mainz und Umgebung spielt, ist zugleich auch die Geschichte der alten Bundesrepublik. In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
In seinem Roman „Soledad“ erzählt Thorsten Nagelschmidt mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen]]></googleplay:description>
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</item>

<item>
	<title>Kostprobe:Dagmar Leupold: „Smalltalk“ Gedichte</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobedagmar-leupold-smalltalk-gedichte/</link>
	<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>&lt; »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten, und natürlich geht es darin auch ums Wetter. Aber sozusagen ums Wetter »über das Wetter hinaus«, wie es an einer Stelle heißt. Also um politische Wetterlagen, um Klimatisches, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet, kurz: um die Weltlage unserer Tage. Diese Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Sie zählen nicht die Toten, sie messen nicht die Erdstöße, sie protokollieren nicht die Einschläge, wie es an anderer Stelle heißt. Aber sie reagieren darauf, mit sprachlich feinen Sinnen für die Art, wie wir darauf reagieren. Empfindlich, aber nicht empfindsam, hellhörig und klar. </p>



<p>Denn nicht anders als ihre Romane sind auch Dagmar Leupolds Gedichte eine Schule der Wahrnehmung. Mit einem wachen Blick für das Kleinste, denn es könnte trösten. Und mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten. »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten also nicht von ungefähr. Diese Gedichte trotzen dem Geplauder, indem sie eine Sprache für unsere Ohnmacht finden.&gt;</p>



<p>…schreibt der Verlag Jung &amp; Jung in seiner Ankündigung des Buchs.</p>



<p>In dieser Kostprobe von podcastliteratur.de liest Dagmar Leupold Gedichte aus ihrem neuen Band und spricht mit Theo Schneider über ihre Gedichte und ihre Spracharbeit in Lyrik und Prosa.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>„Leupold geht den Worten auf den Grund, ihre Sprachspiele verdichten und erweitern den Assoziationsraum des nur Heutigen.«
Carsten Hueck / Deutschlandradio Kultur (über »Unter der Hand«)</p>



<p>Harmlos kommt zwar der Titel von Dagmar Leupolds Band daher: „Small Talk“ (Jung und Jung) verspricht unverfängliches Geplauder übers Wetter oder Reisepläne. Doch weit gefehlt: Zwar sind die Texte meist kurz und oft pointiert, wie kleine Anmerkungen zum Alltag. Doch jeder hat es in sich, wirkt federleicht und dabei sorgenschwer.
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung</p>



<p>»Das Buch trägt den Titel „Small Talk“, doch der Inhalt geht deutlich tiefer, als der Titel auf den ersten Blick vermuten lässt. Neben Gedichten über die Natur und das Wetter widmet sich Dagmar Leupold in ihrer Lyrik auch immer wieder dem Thema Krieg.«
Kerstin Bachler, SWR</p>



<p>»Dagmar Leupold führt uns in ihren gut 120 Gedichten vor, wie ein achtsames Begegnen mit der Welt aussehen kann, wie sich ein sensibles Alltagsbewusstsein auf der Höhe der einstürmenden Katastrophen führen lässt, ohne sich zu verschließen und ohne zu verhärten. Das ist im Weltmaßstab vielleicht nicht viel, aber in Millionen Menschen multipliziert ließe sich damit die Welt bewegen.«
Udo Kawasser, Poesiegalerie</p>



<p>»Wie eine Infrarotkamera, die selbst kleine Temperaturunterschiede und damit auch Verletzungen oder Entzündungsherde sichtbar machen kann, vermögen es die Gedichte von Dagmar Leupold, globale Stimmungslagen und vor allem Blessuren im politisch-gesellschaftlichen Weltgefüge Farbe und Kontur zu geben – damit werden sie zu einem passgenauen diagnostischen Instrument.«
Chris Lauer, woxx</p>





<h4>Curriculum Vitae Dagmar Leupold</h4>



<p>- Geboren 1955 in Niederlahnstein. 
- Abitur 1974 in Mainz: Neusprachl. Frauenlob-Gymnasium
- Studium der Germanistik, Philosophie, Altphilologie in Marburg und Tübingen,
- Staaatsexamen in Germanistik und Philosophie.
- Aufenthalt in Florenz (1980-85). Redaktionsassistentin am Kunsthistorischen Institut (KHI).
- Graduiertenstudium der Komparatistik an der City University in New York (CUNY, 1985- 90), Promotion The Oxymoron as a Model for the Generation of Text (phD) 1993.</p>



<p><strong>Sprachkenntnisse: </strong></p>



<p>- Gr. Latinum, Graecum
- Italienisch, 
- Englisch fließend
- Französisch gut
- Polnisch Grundkenntnisse</p>



<p><strong>Lehraufträge, Creative Writing und Dozenturen an den Universitäten:</strong></p>



<p>- Queens College, New York (adjunct teacher in Comparative Literature) (CUNY):1988-90
- München: 1992-1994 Lehrbeauftragte für Komparatistik
- Mainz: 1994 Literarisches Schreiben
- Bamberg: 1995 Literarisches Schreiben
- Leipzig (DLL): 1996/97
- Birmingham, Aston University (und DAAD) 2001: Writer-in-Residence
- Kiel (Liliencron-Poetik Dozentur): 2002 Drei Vorlesungen: Poetischer Stoffwechsel. Erinnern, Vergessen, Korrespondieren
- München: Leitung des Kurses Manuskriptum (zusammen mit Jo Lendle, Dumont Verlag): 2002/03
- Marburg: 2004 (Sommersemester) Literarisches Schreiben
- seit September 2004 (bis 2021) Leitung Studio Literatur und Theater an der Universität Tübingen
- im Frühjahr 2006 Max–Kade-Dozentur (writer-in-residence) an der Washington University, St. Louis, USA (Lehrstuhl Prof. Michael Lützeler)
- WS 2011/2012 Lehrauftrag am „Institut für Sprachkunst“ an der Universität für angewandte Künste in Wien</p>



<p>Darüber hinaus Leitung verschiedener Text-Werkstätten, u.a.: Textwerk, Seminar für Romanautoren am Münchner Literaturhaus, Kloster Irsee Kunstsommer, Mentorin im Nordkolleg Rendsburg (Begabtenförderung in Zusammenarbeit mit der Arno-Schmidt-Stiftung).</p>



<p>Seit 1985 freie Schriftstellerin und Übersetzerin (aus dem Italienischen und Englischen), u.a. Pavese, Del Giudice, Kleinzahler.
Zahlreiche publizistische, poetologische und essayistische Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien.</p>



<p><strong>Literarische Veröffentlichungen (ohne Anthologien)</strong></p>



<p>1988 Wie Treibholz Gedichte Pfaffenweiler Presse
1992 Edmond. Geschichte einer Sehnsucht Roman S. Fischer
1994 Die Lust der Frauen auf Seite 13, Gedichte, S. Fischer
1995 Federgewicht Roman S. Fischer
1996 Destillate (Kurzprosa und Lyrik) S. Fischer
1999 Ende der Saison Roman S. Fischer
2001 Byrons Feldbett Gedichte S. Fischer
2002 Eden Plaza, Roman C.H.Beck
2004 Nach den Kriegen Roman eines Lebens C.H.Beck
2005 Alphabet zu Fuss Essays C.H. Beck
2007 Grüner Engel, blaues Land Roman C.H. Beck
2009 Die Helligkeit der Nacht.. Ein Journal Roman C.H. Beck
2013 Unter der Hand Roman Verlag Jung und Jung
2016 Die Witwen. Ein Abenteuerroman Verlag Jung und Jung
2019 LAVINIA Roman Verlag Jung und Jung
2022 Dagegen die Elefanten! Verlag Jung und Jung
2025 Small Talk Gedichte Verlag Jung und Jung
2025 Muttermale Roman Verlag Jung und Jung</p>



<p><strong>Drehbuch</strong>
(zusammen mit Fred Breinersdorfer)
nach dem Roman Eden Plaza Verfilmt unter dem Titel „Zwischen heute und morgen“</p>



<p><strong>Auszeichnungen (u.a.)</strong></p>



<p>Aspekte Preis für das beste Prosadebut (Edmond. Geschichte einer Sehnsucht)
Bayerischer Literaturförderpreis
Montblanc Preis für kurze Geschichten
Georg-K.-Glaser-Preis
Tukan-Literaturpreis der Stadt München
Literaturpreis der Stadt München</p>



<p>1999-2001 Mitglied des Kuratoriums des deutschen Literaturfonds e.V.
2013 Kuratorin des forum:autoren im Rahmen des Münchner Literaturfests
2001-2014 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied</p>



<p><strong>Mitglied des P.E.N. und des VS</strong></p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[&lt; »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten, und natürlich geht es darin auch ums Wetter. Aber sozusagen ums Wetter »über das Wetter hinaus«, wie es an einer Stelle heißt. Also um politische Wetterlagen, um Klimatisches, um Strömungen und Störungen]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>&lt; »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten, und natürlich geht es darin auch ums Wetter. Aber sozusagen ums Wetter »über das Wetter hinaus«, wie es an einer Stelle heißt. Also um politische Wetterlagen, um Klimatisches, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet, kurz: um die Weltlage unserer Tage. Diese Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Sie zählen nicht die Toten, sie messen nicht die Erdstöße, sie protokollieren nicht die Einschläge, wie es an anderer Stelle heißt. Aber sie reagieren darauf, mit sprachlich feinen Sinnen für die Art, wie wir darauf reagieren. Empfindlich, aber nicht empfindsam, hellhörig und klar. </p>



<p>Denn nicht anders als ihre Romane sind auch Dagmar Leupolds Gedichte eine Schule der Wahrnehmung. Mit einem wachen Blick für das Kleinste, denn es könnte trösten. Und mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten. »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten also nicht von ungefähr. Diese Gedichte trotzen dem Geplauder, indem sie eine Sprache für unsere Ohnmacht finden.&gt;</p>



<p>…schreibt der Verlag Jung &amp; Jung in seiner Ankündigung des Buchs.</p>



<p>In dieser Kostprobe von podcastliteratur.de liest Dagmar Leupold Gedichte aus ihrem neuen Band und spricht mit Theo Schneider über ihre Gedichte und ihre Spracharbeit in Lyrik und Prosa.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>„Leupold geht den Worten auf den Grund, ihre Sprachspiele verdichten und erweitern den Assoziationsraum des nur Heutigen.«
Carsten Hueck / Deutschlandradio Kultur (über »Unter der Hand«)</p>



<p>Harmlos kommt zwar der Titel von Dagmar Leupolds Band daher: „Small Talk“ (Jung und Jung) verspricht unverfängliches Geplauder übers Wetter oder Reisepläne. Doch weit gefehlt: Zwar sind die Texte meist kurz und oft pointiert, wie kleine Anmerkungen zum Alltag. Doch jeder hat es in sich, wirkt federleicht und dabei sorgenschwer.
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung</p>



<p>»Das Buch trägt den Titel „Small Talk“, doch der Inhalt geht deutlich tiefer, als der Titel auf den ersten Blick vermuten lässt. Neben Gedichten über die Natur und das Wetter widmet sich Dagmar Leupold in ihrer Lyrik auch immer wieder dem Thema Krieg.«
Kerstin Bachler, SWR</p>



<p>»Dagmar Leupold führt uns in ihren gut 120 Gedichten vor, wie ein achtsames Begegnen mit der Welt aussehen kann, wie sich ein sensibles Alltagsbewusstsein auf der Höhe der einstürmenden Katastrophen führen lässt, ohne sich zu verschließen und ohne zu verhärten. Das ist im Weltmaßstab vielleicht nicht viel, aber in Millionen Menschen multipliziert ließe sich damit die Welt bewegen.«
Udo Kawasser, Poesiegalerie</p>



<p>»Wie eine Infrarotkamera, die selbst kleine Temperaturunterschiede und damit auch Verletzungen oder Entzündungsherde sichtbar machen kann, vermögen es die Gedichte von Dagmar Leupold, globale Stimmungslagen und vor allem Blessuren im politisch-gesellschaftlichen Weltgefüge Farbe und Kontur zu geben – damit werden sie zu einem passgenauen diagnostischen Instrument.«
Chris Lauer, woxx</p>





<h4>Curriculum Vitae Dagmar Leupold</h4>



<p>- Geboren 1955 in Niederlahnstein. 
- Abitur 1974 in Mainz: Neusprachl. Frauenlob-Gymnasium
- Studium der Germanistik, Philosophie, Altphilologie in Marburg und Tübingen,
- Staaatsexamen in Germanistik und Philosophie.
- Aufenthalt in Florenz (1980-85). Redaktionsassistentin am Kunsthistorischen Institut (KHI).
- Graduiertenstudium der Komparatistik an der City University in New York (CUNY, 1985- 90), Promotion The Oxymoron as a Model for the Generation of Text (phD) 1993.</p>



<p><strong>Sprachkenntnisse: </strong></p>



<p>- Gr. Latinum, Graecum
- Italienisch, 
- Englisch fließend
- Französisch gut
- Polnisch Grundkenntnisse</p>



<p><strong>Lehraufträge, Creative Writing und Dozenturen an den Universitäten:</strong></p>



<p>- Queens College, New York (adjunct teacher in Comparative Literature) (CUNY):1988-90
- München: 1992-1994 Lehrbeauftragte für Komparatistik
- Mainz: 1994 Literarisches Schreiben
- Bamberg: 1995 Literarisches Schreiben
- Leipzig (DLL): 1996/97
- Birmingham, Aston University (und DAAD) 2001: Writer-in-Residence
- Kiel (Liliencron-Poetik Dozentur): 2002 Drei Vorlesungen: Poetischer Stoffwechsel. Erinnern, Vergessen, Korrespondieren
- München: Leitung des Kurses Manuskriptum (zusammen mit Jo Lendle, Dumont Verlag): 2002/03
- Marburg: 2004 (Sommersemester) Literarisches Schreiben
- seit September 2004 (bis 2021) Leitung Studio Literatur und Theater an der Universität Tübingen
- im Frühjahr 2006 Max–Kade-Dozentur (writer-in-residence) an der Washington University, St. Louis, USA (Lehrstuhl Prof. Michael Lützeler)
- WS 2011/2012 Lehrauftrag am „Institut für Sprachkunst“ an der Universität für angewandte Künste in Wien</p>



<p>Darüber hinaus Leitung verschiedener Text-Werkstätten, u.a.: Textwerk, Seminar für Romanautoren am Münchner Literaturhaus, Kloster Irsee Kunstsommer, Mentorin im Nordkolleg Rendsburg (Begabtenförderung in Zusammenarbeit mit der Arno-Schmidt-Stiftung).</p>



<p>Seit 1985 freie Schriftstellerin und Übersetzerin (aus dem Italienischen und Englischen), u.a. Pavese, Del Giudice, Kleinzahler.
Zahlreiche publizistische, poetologische und essayistische Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien.</p>



<p><strong>Literarische Veröffentlichungen (ohne Anthologien)</strong></p>



<p>1988 Wie Treibholz Gedichte Pfaffenweiler Presse
1992 Edmond. Geschichte einer Sehnsucht Roman S. Fischer
1994 Die Lust der Frauen auf Seite 13, Gedichte, S. Fischer
1995 Federgewicht Roman S. Fischer
1996 Destillate (Kurzprosa und Lyrik) S. Fischer
1999 Ende der Saison Roman S. Fischer
2001 Byrons Feldbett Gedichte S. Fischer
2002 Eden Plaza, Roman C.H.Beck
2004 Nach den Kriegen Roman eines Lebens C.H.Beck
2005 Alphabet zu Fuss Essays C.H. Beck
2007 Grüner Engel, blaues Land Roman C.H. Beck
2009 Die Helligkeit der Nacht.. Ein Journal Roman C.H. Beck
2013 Unter der Hand Roman Verlag Jung und Jung
2016 Die Witwen. Ein Abenteuerroman Verlag Jung und Jung
2019 LAVINIA Roman Verlag Jung und Jung
2022 Dagegen die Elefanten! Verlag Jung und Jung
2025 Small Talk Gedichte Verlag Jung und Jung
2025 Muttermale Roman Verlag Jung und Jung</p>



<p><strong>Drehbuch</strong>
(zusammen mit Fred Breinersdorfer)
nach dem Roman Eden Plaza Verfilmt unter dem Titel „Zwischen heute und morgen“</p>



<p><strong>Auszeichnungen (u.a.)</strong></p>



<p>Aspekte Preis für das beste Prosadebut (Edmond. Geschichte einer Sehnsucht)
Bayerischer Literaturförderpreis
Montblanc Preis für kurze Geschichten
Georg-K.-Glaser-Preis
Tukan-Literaturpreis der Stadt München
Literaturpreis der Stadt München</p>



<p>1999-2001 Mitglied des Kuratoriums des deutschen Literaturfonds e.V.
2013 Kuratorin des forum:autoren im Rahmen des Münchner Literaturfests
2001-2014 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied</p>



<p><strong>Mitglied des P.E.N. und des VS</strong></p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary><![CDATA[&lt; »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten, und natürlich geht es darin auch ums Wetter. Aber sozusagen ums Wetter »über das Wetter hinaus«, wie es an einer Stelle heißt. Also um politische Wetterlagen, um Klimatisches, um Strömungen und Störungen, um das, was uns heute droht und morgen erwartet, kurz: um die Weltlage unserer Tage. Diese Gedichte sind freilich keine Nachrichten. Sie zählen nicht die Toten, sie messen nicht die Erdstöße, sie protokollieren nicht die Einschläge, wie es an anderer Stelle heißt. Aber sie reagieren darauf, mit sprachlich feinen Sinnen für die Art, wie wir darauf reagieren. Empfindlich, aber nicht empfindsam, hellhörig und klar. 



Denn nicht anders als ihre Romane sind auch Dagmar Leupolds Gedichte eine Schule der Wahrnehmung. Mit einem wachen Blick für das Kleinste, denn es könnte trösten. Und mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten. »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten also nicht von ungefähr. Diese Gedichte trotzen dem Geplauder, indem sie eine Sprache für unsere Ohnmacht finden.&gt;



…schreibt der Verlag Jung &amp; Jung in seiner Ankündigung des Buchs.



In dieser Kostprobe von podcastliteratur.de liest Dagmar Leupold Gedichte aus ihrem neuen Band und spricht mit Theo Schneider über ihre Gedichte und ihre Spracharbeit in Lyrik und Prosa.





Pressestimmen



„Leupold geht den Worten auf den Grund, ihre Sprachspiele verdichten und erweitern den Assoziationsraum des nur Heutigen.«
Carsten Hueck / Deutschlandradio Kultur (über »Unter der Hand«)



Harmlos kommt zwar der Titel von Dagmar Leupolds Band daher: „Small Talk“ (Jung und Jung) verspricht unverfängliches Geplauder übers Wetter oder Reisepläne. Doch weit gefehlt: Zwar sind die Texte meist kurz und oft pointiert, wie kleine Anmerkungen zum Alltag. Doch jeder hat es in sich, wirkt federleicht und dabei sorgenschwer.
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung



»Das Buch trägt den Titel „Small Talk“, doch der Inhalt geht deutlich tiefer, als der Titel auf den ersten Blick vermuten lässt. Neben Gedichten über die Natur und das Wetter widmet sich Dagmar Leupold in ihrer Lyrik auch immer wieder dem Thema Krieg.«
Kerstin Bachler, SWR



»Dagmar Leupold führt uns in ihren gut 120 Gedichten vor, wie ein achtsames Begegnen mit der Welt aussehen kann, wie sich ein sensibles Alltagsbewusstsein auf der Höhe der einstürmenden Katastrophen führen lässt, ohne sich zu verschließen und ohne zu verhärten. Das ist im Weltmaßstab vielleicht nicht viel, aber in Millionen Menschen multipliziert ließe sich damit die Welt bewegen.«
Udo Kawasser, Poesiegalerie



»Wie eine Infrarotkamera, die selbst kleine Temperaturunterschiede und damit auch Verletzungen oder Entzündungsherde sichtbar machen kann, vermögen es die Gedichte von Dagmar Leupold, globale Stimmungslagen und vor allem Blessuren im politisch-gesellschaftlichen Weltgefüge Farbe und Kontur zu geben – damit werden sie zu einem passgenauen diagnostischen Instrument.«
Chris Lauer, woxx





Curriculum Vitae Dagmar Leupold



- Geboren 1955 in Niederlahnstein. 
- Abitur 1974 in Mainz: Neusprachl. Frauenlob-Gymnasium
- Studium der Germanistik, Philosophie, Altphilologie in Marburg und Tübingen,
- Staaatsexamen in Germanistik und Philosophie.
- Aufenthalt in Florenz (1980-85). Redaktionsassistentin am Kunsthistorischen Institut (KHI).
- Graduiertenstudium der Komparatistik an der City University in New York (CUNY, 1985- 90), Promotion The Oxymoron as a Model for the Generation of Text (phD) 1993.



Sprachkenntnisse: 



- Gr. Latinum, Graecum
- Italienisch, 
- Englisch fließend
- Französisch gut
- Polnisch Grundkenntnisse



Lehraufträge, Creative Writing und Dozenturen an den Universitäten:



- Queens College, New York (adjunct teacher in Comparative Literature) (CUNY):1988-90
- München: 1992-1994 Lehrbeauftragte für Komparatistik
- Mainz: 1994 Literarisches Schreiben
- Bamberg: 1995 Literarisches Schreiben
- Leipzig (DLL): 1996/97
- Birmingham, Aston University (und DAAD) 200]]></itunes:summary>
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		<title>Kostprobe:Dagmar Leupold: „Smalltalk“ Gedichte</title>
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Denn nicht anders als ihre Romane sind auch Dagmar Leupolds Gedichte eine Schule der Wahrnehmung. Mit einem wachen Blick für das Kleinste, denn es könnte trösten. Und mit einem bangen Blick in den Himmel nach besseren Aussichten. »Small Talk« heißt dieser Band mit Gedichten also nicht von ungefähr. Diese Gedichte trotzen ]]></googleplay:description>
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	<title>Kostprobe: Die alltägliche Banalität des Bösen„Ginsterburg“ – Arno Franks Roman über den Alltag im Nationalsozialismus</title>
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	<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Ginsterburg – eine fiktive deutsche Kleinstadt, malerisch gelegen am Wolfsberg. Klein genug, dass jeder jeden kennt. Groß genug um als Modell die Entstehung und Funktionsweise der Barbarei des Nationalsozialismus zu illustrieren.</p>



<p>Arno Frank zeigt die Entwicklung seiner Figuren in drei Zeitabschnitten: 1935 – 1940 – 1945.</p>



<p>Der Roman beschreibt Menschen, die uns vertraut sind: Profiteure und Mitläufer, Angepasste und Ausgegrenzte. Er macht sichtbar, wie wenig Druck nötig ist, wenn es nur darum geht, es bequemer zu haben oder zum ersten Mal Macht über andere zu besitzen. Hinter der gemütlichen Fassade lauert der Abgrund. Mit filmischem Blick und großer erzählerischer Kraft rekonstruiert Frank die Lebenswirklichkeit im Nationalsozialismus bis ins Detail und schafft ein vielstimmiges Porträt einer Gesellschaft, das jede pauschale Zuschreibung unterläuft und lange nachwirkt.</p>



<p>Am Ende wirft der Roman uns auf uns selbst zurück: Wie würden wir handeln, wenn sich Grenzen verschieben, das Unsagbare sich normalisiert, Verrohung Teil des Alltags wird?</p>



<p>In dieser Kostprobe stellt die Germanistin Stefanie Schmoll den neuen Roman des Kaiserslautern geborenen Autors Arno Frank in Lesung und Kritik vor.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>»Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Peter Zimmermann, ORF Ö1, 2. März 2025</p>



<p>»Bildstarkes, intensives Szenario um die hochaktuelle Frage, welchen Preis wir bereit sind, für den Erhalt der Demokratie zu zahlen.«
Günter Keil, Playboy, 1. März 2025</p>



<p>»Arno Frank versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre einer Stadt zu schildern und zu entwickeln, wie sie immer weiter in Richtung Abgrund trudelt. In drei großen und großartigen Abschnitten – 1935, 1940 und 1945 – lässt er sein facettenreiches und gar nicht nach einem einfachen Gut-Böse-Schema entworfenes Figurenensemble zueinander in Beziehung treten, wozu er seinem Text gelegentlich historische Dokumente beigibt. So entsteht sein aus individuellen Geschichten gefügtes Geschichtsbuch, das sinnlich macht, dass die Vergangenheit eben nicht tot ist.«
Ulrich Steinmetzger, FAZ, 25. Juni 2025</p>



<p>»Er spielt das Schicksal der deutschen Bevölkerung zwischen 1935 und 1945 quasi im Puppenhaus nach. […] Seine Warnung vor der Geschichte ist die Geschichte, die er hier mit feiner Feder schreibt. Und das macht ›Ginsterburg‹ zu einem großartigen Roman.«
Doris Kraus, Die Presse am Sonntag, 4. Mai 2025</p>



<p>»Ein wuchtiges Kleinstadtepos hat der "Spiegel"-Journalist da geschaffen, mit geduldiger Einfühlsamkeit in die Seelen der Menschen, die verführt werden sollen, die erliegen, die sich wehren. Es ist das Sittenbild des Städtchen Ginsterburg zur Zeit der Machtergreifung der Nazis und Frank zeigt an ganz verschiedenen, genau gezeichneten Charakteren die Fehlbarkeit und den Mut ganz normaler Menschen. Er richtet hier nicht moralisch, er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.«
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 1. Mai 2025</p>



<p>»Dieser souverän erzählte Roman muss die Trauer nicht ausklammern. Arno Frank lässt keinen Zweifel daran, dass die Zerstörung der Stadt und das massenhafte Sterben der Preis sind, den Ginsterburg bezahlen muss für die ängstliche Tatenlosigkeit und das kalte Einverständnis, die bequemen Beschwichtigungen und die fidele Überheblichkeit.«
Holger Heimann, WDR 3, 10. April 2025</p>



<p>»Die Genauigkeit und Anschaulichkeit sind beeindruckend, mit der er die Verrohung einer Gesellschaft zeigt, ihre immer stärkere Drift ins Totalitäre und ihren Untergang. […] Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Holger Heimann, SWR Kultur, 18. März 2025</p>



<p>»Der Roman ist eine zeitlose Studie über Anpassung und Mitläufertum. An ihrem Ende zerbricht die verlogene Scheinwelt, geht Ginsterburg in einem Bombenangriff unter. Die sprachgewaltige Schilderung des Feuersturms ist das furiose Finale eines beeindruckenden Meisterwerks.«
Joachim Peter, Aachener Zeitung, 17. März 2025</p>



<p>»Arno Frank hat ein enormes Gefühl für die Untiefen des Alltags, ohne zu moralisieren. Man könnte in ihm einen modernen Fallada sehen.«
Andrea Seibel, Welt am Sonntag, 2. März 2025</p>



<p>»Dieser Roman erzählt facettenreich vom Abrutschen einer Gesellschaft in den Faschismus und davon, dass man kein richtiges Leben im Falschen führen kann. Aktueller könnte ein Buch kaum sein.«
Thomas Hummitzsch, der Freitag, 13. Februar 2025</p>



<p>»Die Ereignisse der Jahre 1935 bis 1945 hängen wie Tapete in den Wohnräumen der Figuren, verstecken sich in den Ritzen und Fugen ihrer Alltagsgespräche und rücken manchmal aus dem Augenwinkel in den Fokus, in all ihrer Monstrosität. […] Arno Frank gelingt es, die viel beschriebene, aber selten begriffene Banalität des Bösen erfahrbar zu machen: Mit einem Montageverfahren, das sich jeder Einfachheit und moralischen Eindeutigkeit widersetzt und ein Nebeneinander von einfühlsamen und grausamen Momenten schafft, das man erst mal aushalten muss.«
Bernhard Heckler, Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2025</p>



<h4>Arno Frank</h4>



<p>Arno Frank wurde 1971 in Kaiserslautern geboren, hier wuchs er auf und ging in Schule und Gymnasium. In Marburg studierte er Kunstgeschichte und Philosophie. Anschließend absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. Elf Jahre lang arbeitete er als Redakteur bei der taz in Berlin, bei der er unter anderem das Ressort Gesellschaft entwickelte und leitete.</p>



<p>Als freier Kulturjournalist und Essayist schrieb er für Spiegel Online, Die Zeit, Neon, den Fluter sowie Dummy. Er war Inlandskorrespondent der taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Heute arbeitet er als „fester Freier“ für SPIEGEL und SPIEGEL-Online. Arno Frank lebt mit seiner Frau, einer Denkmalpflegerin, und den beiden gemeinsamen Töchtern seit 2011 in Wiesbaden. 2017 veröffentlichte er seinen ersten Roman (So, und jetzt kommst du), der auf autobiographischen Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend basiert. Sein zweiter Roman, Seemann vom Siebener, erschien 2023. Er ist Mitgründer des PEN Berlin.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ginsterburg – eine fiktive deutsche Kleinstadt, malerisch gelegen am Wolfsberg. Klein genug, dass jeder jeden kennt. Groß genug um als Modell die Entstehung und Funktionsweise der Barbarei des Nationalsozialismus zu illustrieren.



Arno Frank zeigt die ]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Ginsterburg – eine fiktive deutsche Kleinstadt, malerisch gelegen am Wolfsberg. Klein genug, dass jeder jeden kennt. Groß genug um als Modell die Entstehung und Funktionsweise der Barbarei des Nationalsozialismus zu illustrieren.</p>



<p>Arno Frank zeigt die Entwicklung seiner Figuren in drei Zeitabschnitten: 1935 – 1940 – 1945.</p>



<p>Der Roman beschreibt Menschen, die uns vertraut sind: Profiteure und Mitläufer, Angepasste und Ausgegrenzte. Er macht sichtbar, wie wenig Druck nötig ist, wenn es nur darum geht, es bequemer zu haben oder zum ersten Mal Macht über andere zu besitzen. Hinter der gemütlichen Fassade lauert der Abgrund. Mit filmischem Blick und großer erzählerischer Kraft rekonstruiert Frank die Lebenswirklichkeit im Nationalsozialismus bis ins Detail und schafft ein vielstimmiges Porträt einer Gesellschaft, das jede pauschale Zuschreibung unterläuft und lange nachwirkt.</p>



<p>Am Ende wirft der Roman uns auf uns selbst zurück: Wie würden wir handeln, wenn sich Grenzen verschieben, das Unsagbare sich normalisiert, Verrohung Teil des Alltags wird?</p>



<p>In dieser Kostprobe stellt die Germanistin Stefanie Schmoll den neuen Roman des Kaiserslautern geborenen Autors Arno Frank in Lesung und Kritik vor.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>»Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Peter Zimmermann, ORF Ö1, 2. März 2025</p>



<p>»Bildstarkes, intensives Szenario um die hochaktuelle Frage, welchen Preis wir bereit sind, für den Erhalt der Demokratie zu zahlen.«
Günter Keil, Playboy, 1. März 2025</p>



<p>»Arno Frank versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre einer Stadt zu schildern und zu entwickeln, wie sie immer weiter in Richtung Abgrund trudelt. In drei großen und großartigen Abschnitten – 1935, 1940 und 1945 – lässt er sein facettenreiches und gar nicht nach einem einfachen Gut-Böse-Schema entworfenes Figurenensemble zueinander in Beziehung treten, wozu er seinem Text gelegentlich historische Dokumente beigibt. So entsteht sein aus individuellen Geschichten gefügtes Geschichtsbuch, das sinnlich macht, dass die Vergangenheit eben nicht tot ist.«
Ulrich Steinmetzger, FAZ, 25. Juni 2025</p>



<p>»Er spielt das Schicksal der deutschen Bevölkerung zwischen 1935 und 1945 quasi im Puppenhaus nach. […] Seine Warnung vor der Geschichte ist die Geschichte, die er hier mit feiner Feder schreibt. Und das macht ›Ginsterburg‹ zu einem großartigen Roman.«
Doris Kraus, Die Presse am Sonntag, 4. Mai 2025</p>



<p>»Ein wuchtiges Kleinstadtepos hat der "Spiegel"-Journalist da geschaffen, mit geduldiger Einfühlsamkeit in die Seelen der Menschen, die verführt werden sollen, die erliegen, die sich wehren. Es ist das Sittenbild des Städtchen Ginsterburg zur Zeit der Machtergreifung der Nazis und Frank zeigt an ganz verschiedenen, genau gezeichneten Charakteren die Fehlbarkeit und den Mut ganz normaler Menschen. Er richtet hier nicht moralisch, er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.«
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 1. Mai 2025</p>



<p>»Dieser souverän erzählte Roman muss die Trauer nicht ausklammern. Arno Frank lässt keinen Zweifel daran, dass die Zerstörung der Stadt und das massenhafte Sterben der Preis sind, den Ginsterburg bezahlen muss für die ängstliche Tatenlosigkeit und das kalte Einverständnis, die bequemen Beschwichtigungen und die fidele Überheblichkeit.«
Holger Heimann, WDR 3, 10. April 2025</p>



<p>»Die Genauigkeit und Anschaulichkeit sind beeindruckend, mit der er die Verrohung einer Gesellschaft zeigt, ihre immer stärkere Drift ins Totalitäre und ihren Untergang. […] Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Holger Heimann, SWR Kultur, 18. März 2025</p>



<p>»Der Roman ist eine zeitlose Studie über Anpassung und Mitläufertum. An ihrem Ende zerbricht die verlogene Scheinwelt, geht Ginsterburg in einem Bombenangriff unter. Die sprachgewaltige Schilderung des Feuersturms ist das furiose Finale eines beeindruckenden Meisterwerks.«
Joachim Peter, Aachener Zeitung, 17. März 2025</p>



<p>»Arno Frank hat ein enormes Gefühl für die Untiefen des Alltags, ohne zu moralisieren. Man könnte in ihm einen modernen Fallada sehen.«
Andrea Seibel, Welt am Sonntag, 2. März 2025</p>



<p>»Dieser Roman erzählt facettenreich vom Abrutschen einer Gesellschaft in den Faschismus und davon, dass man kein richtiges Leben im Falschen führen kann. Aktueller könnte ein Buch kaum sein.«
Thomas Hummitzsch, der Freitag, 13. Februar 2025</p>



<p>»Die Ereignisse der Jahre 1935 bis 1945 hängen wie Tapete in den Wohnräumen der Figuren, verstecken sich in den Ritzen und Fugen ihrer Alltagsgespräche und rücken manchmal aus dem Augenwinkel in den Fokus, in all ihrer Monstrosität. […] Arno Frank gelingt es, die viel beschriebene, aber selten begriffene Banalität des Bösen erfahrbar zu machen: Mit einem Montageverfahren, das sich jeder Einfachheit und moralischen Eindeutigkeit widersetzt und ein Nebeneinander von einfühlsamen und grausamen Momenten schafft, das man erst mal aushalten muss.«
Bernhard Heckler, Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2025</p>



<h4>Arno Frank</h4>



<p>Arno Frank wurde 1971 in Kaiserslautern geboren, hier wuchs er auf und ging in Schule und Gymnasium. In Marburg studierte er Kunstgeschichte und Philosophie. Anschließend absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. Elf Jahre lang arbeitete er als Redakteur bei der taz in Berlin, bei der er unter anderem das Ressort Gesellschaft entwickelte und leitete.</p>



<p>Als freier Kulturjournalist und Essayist schrieb er für Spiegel Online, Die Zeit, Neon, den Fluter sowie Dummy. Er war Inlandskorrespondent der taz für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Heute arbeitet er als „fester Freier“ für SPIEGEL und SPIEGEL-Online. Arno Frank lebt mit seiner Frau, einer Denkmalpflegerin, und den beiden gemeinsamen Töchtern seit 2011 in Wiesbaden. 2017 veröffentlichte er seinen ersten Roman (So, und jetzt kommst du), der auf autobiographischen Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend basiert. Sein zweiter Roman, Seemann vom Siebener, erschien 2023. Er ist Mitgründer des PEN Berlin.</p>]]></content:encoded>
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Arno Frank zeigt die Entwicklung seiner Figuren in drei Zeitabschnitten: 1935 – 1940 – 1945.



Der Roman beschreibt Menschen, die uns vertraut sind: Profiteure und Mitläufer, Angepasste und Ausgegrenzte. Er macht sichtbar, wie wenig Druck nötig ist, wenn es nur darum geht, es bequemer zu haben oder zum ersten Mal Macht über andere zu besitzen. Hinter der gemütlichen Fassade lauert der Abgrund. Mit filmischem Blick und großer erzählerischer Kraft rekonstruiert Frank die Lebenswirklichkeit im Nationalsozialismus bis ins Detail und schafft ein vielstimmiges Porträt einer Gesellschaft, das jede pauschale Zuschreibung unterläuft und lange nachwirkt.



Am Ende wirft der Roman uns auf uns selbst zurück: Wie würden wir handeln, wenn sich Grenzen verschieben, das Unsagbare sich normalisiert, Verrohung Teil des Alltags wird?



In dieser Kostprobe stellt die Germanistin Stefanie Schmoll den neuen Roman des Kaiserslautern geborenen Autors Arno Frank in Lesung und Kritik vor.





Pressestimmen



»Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Peter Zimmermann, ORF Ö1, 2. März 2025



»Bildstarkes, intensives Szenario um die hochaktuelle Frage, welchen Preis wir bereit sind, für den Erhalt der Demokratie zu zahlen.«
Günter Keil, Playboy, 1. März 2025



»Arno Frank versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre einer Stadt zu schildern und zu entwickeln, wie sie immer weiter in Richtung Abgrund trudelt. In drei großen und großartigen Abschnitten – 1935, 1940 und 1945 – lässt er sein facettenreiches und gar nicht nach einem einfachen Gut-Böse-Schema entworfenes Figurenensemble zueinander in Beziehung treten, wozu er seinem Text gelegentlich historische Dokumente beigibt. So entsteht sein aus individuellen Geschichten gefügtes Geschichtsbuch, das sinnlich macht, dass die Vergangenheit eben nicht tot ist.«
Ulrich Steinmetzger, FAZ, 25. Juni 2025



»Er spielt das Schicksal der deutschen Bevölkerung zwischen 1935 und 1945 quasi im Puppenhaus nach. […] Seine Warnung vor der Geschichte ist die Geschichte, die er hier mit feiner Feder schreibt. Und das macht ›Ginsterburg‹ zu einem großartigen Roman.«
Doris Kraus, Die Presse am Sonntag, 4. Mai 2025



»Ein wuchtiges Kleinstadtepos hat der "Spiegel"-Journalist da geschaffen, mit geduldiger Einfühlsamkeit in die Seelen der Menschen, die verführt werden sollen, die erliegen, die sich wehren. Es ist das Sittenbild des Städtchen Ginsterburg zur Zeit der Machtergreifung der Nazis und Frank zeigt an ganz verschiedenen, genau gezeichneten Charakteren die Fehlbarkeit und den Mut ganz normaler Menschen. Er richtet hier nicht moralisch, er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.«
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 1. Mai 2025



»Dieser souverän erzählte Roman muss die Trauer nicht ausklammern. Arno Frank lässt keinen Zweifel daran, dass die Zerstörung der Stadt und das massenhafte Sterben der Preis sind, den Ginsterburg bezahlen muss für die ängstliche Tatenlosigkeit und das kalte Einverständnis, die bequemen Beschwichtigungen und die fidele Überheblichkeit.«
Holger Heimann, WDR 3, 10. April 2025



»Die Genauigkeit und Anschaulichkeit sind beeindruckend, mit der er die Verrohung einer Gesellschaft zeigt, ihre immer stärkere Drift ins Totalitäre und ihren Untergang. […] Arno Frank zeigt auf so bedrückende wie eindrückliche Weise, wie es möglich war, unberührt zu bleiben, und wohin Gleichgültigkeit und Verblendung führen können.«
Holger Heimann, SWR Kultur, 18. März 2025



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Arno Frank zeigt die Entwicklung seiner Figuren in drei Zeitabschnitten: 1935 – 1940 – 1945.



Der Roman beschreibt Menschen, die uns vertraut sind: Profiteure und Mitläufer, Angepasste und Ausgegrenzte. Er macht sichtbar, wie wenig Druck nötig ist, wenn es nur darum geht, es bequemer zu haben oder zum ersten Mal Macht über andere zu besitzen. Hinter der gemütlichen Fassade lauert der Abgrund. Mit filmischem Blick und großer erzählerischer Kraft rekonstruiert Frank die Lebenswirklichkeit im Nationalsozialismus bis ins Detail und schafft ein vielstimmiges Porträt einer Gesellschaft, das jede pauschale Zuschreibung unterläuft und lange nachwirkt.



Am Ende wirft der Roman uns auf uns selbst zurück: Wie würden wir handeln, wenn sich Grenzen verschieben, das]]></googleplay:description>
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	<title>Kostprobe: Blinde Därme, dichtende Heiler undmalade PoetenJakob Leiners Anthologie „Ah, ein Herz, verstehe“</title>
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	<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Jakob Leiner ist ein junger Arzt und Autor, geboren in Bad Dürkheim, aufgewachsen in Landau, der heute in Freiburg lebt. Er schreibt und veröffentlicht vor allem Gedichte, arbeitet auch als Übersetzer und als Herausgeber.</p>



<p>Seine neueste Veröffentlichung versammelt auf 280 Seiten „Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren“. Jakob Leiner hat sechs Jahre an der Vorbereitung dieser Anthologie gearbeitet. Ihre Gedichte spannen einen weiten Bogen über das Thema von Sebastian Brants Text im „Narrenschiff“ über unfolgsame Kranke bis zu Clemens J. Setz`Abgesang auf seinen verschwundenen Tinnitus.</p>



<p>Die Gedichte spiegeln alles wider, was zur jeweiligen Zeit stattgefunden hat – seien es Pestzeiten, wissenschaftliche Errungenschaften oder technische Fortschritte innerhalb der Medizin.</p>



<p>Am meisten dürfte uns bei diesem ernsten, manchmal gar tödlichen Thema der häufig unernste, (selbst)ironische, humorvolle, witzig unterhaltsame Tonfall vieler Texte überraschen.</p>



<p>Kerstin Bachtler präsentiert für podcastliteratur.de eine Kostprobe mit Gedichten aus der Anthologie und spricht mit Jakob Leiner über Dichterärzte, Patientenklagen und den Trost der Sprache.</p>





<h4>Jakob Leiner</h4>



<p>Jakob Leiner, Jahrgang 1992, wuchs in einer Musikerfamilie in Landau in der Pfalz auf. Studierte Humanmedizin (Staatsexamen) und Interdisziplinäre Anthropologie in Saarbrücken, Valencia, Freiburg und Basel. Er lebt in Freiburg im Breisgau.</p>



<p>Erste literarische Veröffentlichungen erschienen ab 2016, zuerst das Kindersachbuch Entdecke die Klassische Musik, gefolgt von dem Lyrikdebüt Schrieben Farben die Musik und dem Roman Die Arroganz des Kummers (alle: Autumnus / Berlin). Es folgten der Gedichtband Ikarische Nummern (Radius / Stuttgart), außerdem die poetische Erzählung Die Rhythmen der Unfähigkeit sowie der Lyrikband Nachlauf ist ein Kinderspiel (beide: Autumnus / Berlin). Die Graupenballaden, Langgedichte in Hexametern, wurden im Jahr 2021 veröffentlicht (eof / Dortmund) ebenso wie der Lyrikband klein.odien.woche (Brot &amp; Kunst / Hassloch) in der Reihe "Lyrik im Quadrat". Sein Gedichtzyklus GEWETTER erschien im August 2022 (Quintus / Berlin). Als Herausgeber trat er mit der Lyrik-Anthologie AH, EIN HERZ, VERSTEHE | Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren in Erscheinung (Quintus, 2024), als Übersetzer mit Paul Éluard: ENTWURZELTE SCHATTEN | poèmes mis en musique / vertonte gedichte (Radius, 2025). </p>



<p>(aus der Webseite <a href="http://www.jakobleiner.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.jakobleiner.com</a>)</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Jakob Leiner ist ein junger Arzt und Autor, geboren in Bad Dürkheim, aufgewachsen in Landau, der heute in Freiburg lebt. Er schreibt und veröffentlicht vor allem Gedichte, arbeitet auch als Übersetzer und als Herausgeber.



Seine neueste Veröffentlichun]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Jakob Leiner ist ein junger Arzt und Autor, geboren in Bad Dürkheim, aufgewachsen in Landau, der heute in Freiburg lebt. Er schreibt und veröffentlicht vor allem Gedichte, arbeitet auch als Übersetzer und als Herausgeber.</p>



<p>Seine neueste Veröffentlichung versammelt auf 280 Seiten „Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren“. Jakob Leiner hat sechs Jahre an der Vorbereitung dieser Anthologie gearbeitet. Ihre Gedichte spannen einen weiten Bogen über das Thema von Sebastian Brants Text im „Narrenschiff“ über unfolgsame Kranke bis zu Clemens J. Setz`Abgesang auf seinen verschwundenen Tinnitus.</p>



<p>Die Gedichte spiegeln alles wider, was zur jeweiligen Zeit stattgefunden hat – seien es Pestzeiten, wissenschaftliche Errungenschaften oder technische Fortschritte innerhalb der Medizin.</p>



<p>Am meisten dürfte uns bei diesem ernsten, manchmal gar tödlichen Thema der häufig unernste, (selbst)ironische, humorvolle, witzig unterhaltsame Tonfall vieler Texte überraschen.</p>



<p>Kerstin Bachtler präsentiert für podcastliteratur.de eine Kostprobe mit Gedichten aus der Anthologie und spricht mit Jakob Leiner über Dichterärzte, Patientenklagen und den Trost der Sprache.</p>





<h4>Jakob Leiner</h4>



<p>Jakob Leiner, Jahrgang 1992, wuchs in einer Musikerfamilie in Landau in der Pfalz auf. Studierte Humanmedizin (Staatsexamen) und Interdisziplinäre Anthropologie in Saarbrücken, Valencia, Freiburg und Basel. Er lebt in Freiburg im Breisgau.</p>



<p>Erste literarische Veröffentlichungen erschienen ab 2016, zuerst das Kindersachbuch Entdecke die Klassische Musik, gefolgt von dem Lyrikdebüt Schrieben Farben die Musik und dem Roman Die Arroganz des Kummers (alle: Autumnus / Berlin). Es folgten der Gedichtband Ikarische Nummern (Radius / Stuttgart), außerdem die poetische Erzählung Die Rhythmen der Unfähigkeit sowie der Lyrikband Nachlauf ist ein Kinderspiel (beide: Autumnus / Berlin). Die Graupenballaden, Langgedichte in Hexametern, wurden im Jahr 2021 veröffentlicht (eof / Dortmund) ebenso wie der Lyrikband klein.odien.woche (Brot &amp; Kunst / Hassloch) in der Reihe "Lyrik im Quadrat". Sein Gedichtzyklus GEWETTER erschien im August 2022 (Quintus / Berlin). Als Herausgeber trat er mit der Lyrik-Anthologie AH, EIN HERZ, VERSTEHE | Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren in Erscheinung (Quintus, 2024), als Übersetzer mit Paul Éluard: ENTWURZELTE SCHATTEN | poèmes mis en musique / vertonte gedichte (Radius, 2025). </p>



<p>(aus der Webseite <a href="http://www.jakobleiner.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.jakobleiner.com</a>)</p>]]></content:encoded>
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	<itunes:summary><![CDATA[Jakob Leiner ist ein junger Arzt und Autor, geboren in Bad Dürkheim, aufgewachsen in Landau, der heute in Freiburg lebt. Er schreibt und veröffentlicht vor allem Gedichte, arbeitet auch als Übersetzer und als Herausgeber.



Seine neueste Veröffentlichung versammelt auf 280 Seiten „Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren“. Jakob Leiner hat sechs Jahre an der Vorbereitung dieser Anthologie gearbeitet. Ihre Gedichte spannen einen weiten Bogen über das Thema von Sebastian Brants Text im „Narrenschiff“ über unfolgsame Kranke bis zu Clemens J. Setz`Abgesang auf seinen verschwundenen Tinnitus.



Die Gedichte spiegeln alles wider, was zur jeweiligen Zeit stattgefunden hat – seien es Pestzeiten, wissenschaftliche Errungenschaften oder technische Fortschritte innerhalb der Medizin.



Am meisten dürfte uns bei diesem ernsten, manchmal gar tödlichen Thema der häufig unernste, (selbst)ironische, humorvolle, witzig unterhaltsame Tonfall vieler Texte überraschen.



Kerstin Bachtler präsentiert für podcastliteratur.de eine Kostprobe mit Gedichten aus der Anthologie und spricht mit Jakob Leiner über Dichterärzte, Patientenklagen und den Trost der Sprache.





Jakob Leiner



Jakob Leiner, Jahrgang 1992, wuchs in einer Musikerfamilie in Landau in der Pfalz auf. Studierte Humanmedizin (Staatsexamen) und Interdisziplinäre Anthropologie in Saarbrücken, Valencia, Freiburg und Basel. Er lebt in Freiburg im Breisgau.



Erste literarische Veröffentlichungen erschienen ab 2016, zuerst das Kindersachbuch Entdecke die Klassische Musik, gefolgt von dem Lyrikdebüt Schrieben Farben die Musik und dem Roman Die Arroganz des Kummers (alle: Autumnus / Berlin). Es folgten der Gedichtband Ikarische Nummern (Radius / Stuttgart), außerdem die poetische Erzählung Die Rhythmen der Unfähigkeit sowie der Lyrikband Nachlauf ist ein Kinderspiel (beide: Autumnus / Berlin). Die Graupenballaden, Langgedichte in Hexametern, wurden im Jahr 2021 veröffentlicht (eof / Dortmund) ebenso wie der Lyrikband klein.odien.woche (Brot &amp; Kunst / Hassloch) in der Reihe "Lyrik im Quadrat". Sein Gedichtzyklus GEWETTER erschien im August 2022 (Quintus / Berlin). Als Herausgeber trat er mit der Lyrik-Anthologie AH, EIN HERZ, VERSTEHE | Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren in Erscheinung (Quintus, 2024), als Übersetzer mit Paul Éluard: ENTWURZELTE SCHATTEN | poèmes mis en musique / vertonte gedichte (Radius, 2025). 



(aus der Webseite www.jakobleiner.com)]]></itunes:summary>
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		<title>Kostprobe: Blinde Därme, dichtende Heiler undmalade PoetenJakob Leiners Anthologie „Ah, ein Herz, verstehe“</title>
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Seine neueste Veröffentlichung versammelt auf 280 Seiten „Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren“. Jakob Leiner hat sechs Jahre an der Vorbereitung dieser Anthologie gearbeitet. Ihre Gedichte spannen einen weiten Bogen über das Thema von Sebastian Brants Text im „Narrenschiff“ über unfolgsame Kranke bis zu Clemens J. Setz`Abgesang auf seinen verschwundenen Tinnitus.



Die Gedichte spiegeln alles wider, was zur jeweiligen Zeit stattgefunden hat – seien es Pestzeiten, wissenschaftliche Errungenschaften oder technische Fortschritte innerhalb der Medizin.



Am meisten dürfte uns bei diesem ernsten, manchmal gar tödlichen Thema der häufig unernste, (selbst)ironische, humorvolle, witzig unterhaltsame Tonfall vieler Texte überraschen.



Kerstin Bachtler prä]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Kostprobe: Hellsehen und Dunkelraunen„Das elfte Gesicht“ – Der neue Roman von Annegret Held</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-hellsehen-und-dunkelraunendas-elfte-gesicht-der-neue-roman-von-annegret-held/</link>
	<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Josefas Leben als Assistentin in einem grauen Vertriebsbüro kann ziemlich trist sein. Dank ihrer Freundin Kristina findet sie Ablenkung, denn beide teilen die Faszination zu funkelnden Kristallen und Orakeln; so versuchen sie auch die Absichten des geheimnisvollen Albert zu ergründen, den Josefa nicht vergessen kann.</p>



<p>Josefas Begeisterung geht so weit, dass sie sich schließlich in einer Gruppe spiritueller Menschen wiederfindet, die jedoch plötzlich immer weiter abdriften: Was als Ablehnung von Masken und Impfungen während der Corona-Krise beginnt, steigert sich schließlich sogar bis zur Verteidigung von Verschwörungstheorien. Das geht zu weit! Doch wie kommt man aus dieser Szene wieder raus?</p>



<p>Eine Kostprobe von Leonie Berger.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>»Annegret Held beschreibt Regionen und Menschen nie von oben herab, sondern immer von innen heraus.«
<strong>ZEIT ONLINE</strong></p>



<p>»Helds Geschichten sind so prall, so deftig, so bodenständig, so poetisch, so böse und so gut, und vor allem gut geschildert.«
<strong>FAZ</strong></p>



<p>„Annegret Held erzählt mitreißend, voller Humor und Sympathie von der Suche nach Sinn und davon, wo die Grenze zwischen Scharlatanerie und kleinen Alltagswundern liegen könnte.“
<strong>SWR</strong></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Annegret_Held" target="_blank">Informationen zur Biographie und zu den Werken bei Wikipedia</a></p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Josefas Leben als Assistentin in einem grauen Vertriebsbüro kann ziemlich trist sein. Dank ihrer Freundin Kristina findet sie Ablenkung, denn beide teilen die Faszination zu funkelnden Kristallen und Orakeln; so versuchen sie auch die Absichten des gehei]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Josefas Leben als Assistentin in einem grauen Vertriebsbüro kann ziemlich trist sein. Dank ihrer Freundin Kristina findet sie Ablenkung, denn beide teilen die Faszination zu funkelnden Kristallen und Orakeln; so versuchen sie auch die Absichten des geheimnisvollen Albert zu ergründen, den Josefa nicht vergessen kann.</p>



<p>Josefas Begeisterung geht so weit, dass sie sich schließlich in einer Gruppe spiritueller Menschen wiederfindet, die jedoch plötzlich immer weiter abdriften: Was als Ablehnung von Masken und Impfungen während der Corona-Krise beginnt, steigert sich schließlich sogar bis zur Verteidigung von Verschwörungstheorien. Das geht zu weit! Doch wie kommt man aus dieser Szene wieder raus?</p>



<p>Eine Kostprobe von Leonie Berger.</p>





<h4>Pressestimmen</h4>



<p>»Annegret Held beschreibt Regionen und Menschen nie von oben herab, sondern immer von innen heraus.«
<strong>ZEIT ONLINE</strong></p>



<p>»Helds Geschichten sind so prall, so deftig, so bodenständig, so poetisch, so böse und so gut, und vor allem gut geschildert.«
<strong>FAZ</strong></p>



<p>„Annegret Held erzählt mitreißend, voller Humor und Sympathie von der Suche nach Sinn und davon, wo die Grenze zwischen Scharlatanerie und kleinen Alltagswundern liegen könnte.“
<strong>SWR</strong></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Annegret_Held" target="_blank">Informationen zur Biographie und zu den Werken bei Wikipedia</a></p>]]></content:encoded>
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Josefas Begeisterung geht so weit, dass sie sich schließlich in einer Gruppe spiritueller Menschen wiederfindet, die jedoch plötzlich immer weiter abdriften: Was als Ablehnung von Masken und Impfungen während der Corona-Krise beginnt, steigert sich schließlich sogar bis zur Verteidigung von Verschwörungstheorien. Das geht zu weit! Doch wie kommt man aus dieser Szene wieder raus?



Eine Kostprobe von Leonie Berger.





Pressestimmen



»Annegret Held beschreibt Regionen und Menschen nie von oben herab, sondern immer von innen heraus.«
ZEIT ONLINE



»Helds Geschichten sind so prall, so deftig, so bodenständig, so poetisch, so böse und so gut, und vor allem gut geschildert.«
FAZ



„Annegret Held erzählt mitreißend, voller Humor und Sympathie von der Suche nach Sinn und davon, wo die Grenze zwischen Scharlatanerie und kleinen Alltagswundern liegen könnte.“
SWR



Informationen zur Biographie und zu den Werken bei Wikipedia]]></itunes:summary>
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Josefas Begeisterung geht so weit, dass sie sich schließlich in einer Gruppe spiritueller Menschen wiederfindet, die jedoch plötzlich immer weiter abdriften: Was als Ablehnung von Masken und Impfungen während der Corona-Krise beginnt, steigert sich schließlich sogar bis zur Verteidigung von Verschwörungstheorien. Das geht zu weit! Doch wie kommt man aus dieser Szene wieder raus?



Eine Kostprobe von Leonie Berger.





Pressestimmen



»Annegret Held beschreibt Regionen und Menschen nie von oben herab, sondern immer von innen heraus.«
ZEIT ONLINE



»Helds Geschichten sind so prall, so deftig, so bodenständig, so poetisch, so böse und so gut, und vor allem gut geschil]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Kostprobe: Vom Schreiben, Zuschreiben und Überschreiben — Ursula Krechels neuer Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin&#8220;</title>
	<link>https://podcastliteratur.de/podcast/kostprobe-vom-schreiben-zuschreiben-und-ueberschreiben-ursula-krechels-neuer-roman-sehr-geehrte-frau-ministerin/</link>
	<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Podcast Literatur]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://podcastliteratur.de/?post_type=podcast&#038;p=3348</guid>
	<description><![CDATA[<p>In Ursula Krechels neuem Roman geht es um Mütter und Söhne, um Gewalt, Macht und Ohnmacht, um Politik und weibliche Autorschaft. Das Erzählen selbst wird zum Thema und zielt als Möglichkeitsraum mitten hinein in unsere Gegenwart.</p>



<p>Im Zentrum des Geschehens stehen drei Frauenfiguren: die Verkäuferin Eva Patarak, die Lateinlehrerin Silke Aschauer und die Justizministerin. Die Schicksale dieser drei Frauen sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden. Eva Patarak fühlt sich von Silke Aschauer verfolgt und befürchtet, diese wolle ein Buch über sie schreiben. Zudem wird die Geschichte Agrippinas erzählt, die ihr Sohn Nero hat töten lassen. Dabei spielt vor allem die Überlieferung durch den Geschichtsschreiber Tacitus eine Rolle.</p>



<p>Ein interessantes Spiel entspinnt sich: Wer erzählt hier eigentlich? Wer hat die Kontrolle über das, was zählt, was erzählt wird? Und was bleibt unerzählt?</p>



<p>Es sind verschiedene Stimmen, akribisch recherchierte Fakten und eine Vielzahl unterschiedlicher Erzählungen, die Ursula Krechel virtuos miteinander verknüpft. Mit überbordender Lust am Erzählen, viel Witz und einer raffinierten Erzählkonstruktion unternimmt sie den Versuch einer Geschichts-Überschreibung aus weiblicher Sicht, in der es nicht zuletzt auch darum geht, die eigene Stimme zu finden.</p>



<p>In ihrer Rede zum Büchnerpreis formuliert Ursula Krechel, was sie mit Georg Büchner verbindet und formuliert damit ihr eigenes literarisches Programm: „Schreiben heißt: Denken, Beobachten, auf Töne und Misstöne achten, Schlüsse ziehen mit weitreichenden Folgen. Schreiben heißt: Lesen und auch das Unscheinbare auflesen. Schreiben heißt: den Tod, den gewaltsamen Tod denken, an Lebensbedingungen erinnern, die töten."</p>



<p>Diese Kostprobe des neuen Romans von Ursula Krechel hat die Germanistin Sabine Schmoll für podcastliteratur.de realisiert.
Ursula Krechels Rede zum Büchnerpreis ist über folgenden Link abrufbar: <a href="https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/ursula-krechel/dankrede" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/ursula-krechel/dankrede</a></p>





<h4>Ursula Krechel</h4>



<p>Ursula Krechel, geb. 1947, war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[In Ursula Krechels neuem Roman geht es um Mütter und Söhne, um Gewalt, Macht und Ohnmacht, um Politik und weibliche Autorschaft. Das Erzählen selbst wird zum Thema und zielt als Möglichkeitsraum mitten hinein in unsere Gegenwart.



Im Zentrum des Gesche]]></itunes:subtitle>
	<content:encoded><![CDATA[<p>In Ursula Krechels neuem Roman geht es um Mütter und Söhne, um Gewalt, Macht und Ohnmacht, um Politik und weibliche Autorschaft. Das Erzählen selbst wird zum Thema und zielt als Möglichkeitsraum mitten hinein in unsere Gegenwart.</p>



<p>Im Zentrum des Geschehens stehen drei Frauenfiguren: die Verkäuferin Eva Patarak, die Lateinlehrerin Silke Aschauer und die Justizministerin. Die Schicksale dieser drei Frauen sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden. Eva Patarak fühlt sich von Silke Aschauer verfolgt und befürchtet, diese wolle ein Buch über sie schreiben. Zudem wird die Geschichte Agrippinas erzählt, die ihr Sohn Nero hat töten lassen. Dabei spielt vor allem die Überlieferung durch den Geschichtsschreiber Tacitus eine Rolle.</p>



<p>Ein interessantes Spiel entspinnt sich: Wer erzählt hier eigentlich? Wer hat die Kontrolle über das, was zählt, was erzählt wird? Und was bleibt unerzählt?</p>



<p>Es sind verschiedene Stimmen, akribisch recherchierte Fakten und eine Vielzahl unterschiedlicher Erzählungen, die Ursula Krechel virtuos miteinander verknüpft. Mit überbordender Lust am Erzählen, viel Witz und einer raffinierten Erzählkonstruktion unternimmt sie den Versuch einer Geschichts-Überschreibung aus weiblicher Sicht, in der es nicht zuletzt auch darum geht, die eigene Stimme zu finden.</p>



<p>In ihrer Rede zum Büchnerpreis formuliert Ursula Krechel, was sie mit Georg Büchner verbindet und formuliert damit ihr eigenes literarisches Programm: „Schreiben heißt: Denken, Beobachten, auf Töne und Misstöne achten, Schlüsse ziehen mit weitreichenden Folgen. Schreiben heißt: Lesen und auch das Unscheinbare auflesen. Schreiben heißt: den Tod, den gewaltsamen Tod denken, an Lebensbedingungen erinnern, die töten."</p>



<p>Diese Kostprobe des neuen Romans von Ursula Krechel hat die Germanistin Sabine Schmoll für podcastliteratur.de realisiert.
Ursula Krechels Rede zum Büchnerpreis ist über folgenden Link abrufbar: <a href="https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/ursula-krechel/dankrede" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/ursula-krechel/dankrede</a></p>





<h4>Ursula Krechel</h4>



<p>Ursula Krechel, geb. 1947, war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.</p>]]></content:encoded>
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Im Zentrum des Geschehens stehen drei Frauenfiguren: die Verkäuferin Eva Patarak, die Lateinlehrerin Silke Aschauer und die Justizministerin. Die Schicksale dieser drei Frauen sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden. Eva Patarak fühlt sich von Silke Aschauer verfolgt und befürchtet, diese wolle ein Buch über sie schreiben. Zudem wird die Geschichte Agrippinas erzählt, die ihr Sohn Nero hat töten lassen. Dabei spielt vor allem die Überlieferung durch den Geschichtsschreiber Tacitus eine Rolle.



Ein interessantes Spiel entspinnt sich: Wer erzählt hier eigentlich? Wer hat die Kontrolle über das, was zählt, was erzählt wird? Und was bleibt unerzählt?



Es sind verschiedene Stimmen, akribisch recherchierte Fakten und eine Vielzahl unterschiedlicher Erzählungen, die Ursula Krechel virtuos miteinander verknüpft. Mit überbordender Lust am Erzählen, viel Witz und einer raffinierten Erzählkonstruktion unternimmt sie den Versuch einer Geschichts-Überschreibung aus weiblicher Sicht, in der es nicht zuletzt auch darum geht, die eigene Stimme zu finden.



In ihrer Rede zum Büchnerpreis formuliert Ursula Krechel, was sie mit Georg Büchner verbindet und formuliert damit ihr eigenes literarisches Programm: „Schreiben heißt: Denken, Beobachten, auf Töne und Misstöne achten, Schlüsse ziehen mit weitreichenden Folgen. Schreiben heißt: Lesen und auch das Unscheinbare auflesen. Schreiben heißt: den Tod, den gewaltsamen Tod denken, an Lebensbedingungen erinnern, die töten."



Diese Kostprobe des neuen Romans von Ursula Krechel hat die Germanistin Sabine Schmoll für podcastliteratur.de realisiert.
Ursula Krechels Rede zum Büchnerpreis ist über folgenden Link abrufbar: https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/georg-buechner-preis/ursula-krechel/dankrede





Ursula Krechel



Ursula Krechel, geb. 1947, war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.]]></itunes:summary>
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		<title>Kostprobe: Vom Schreiben, Zuschreiben und Überschreiben — Ursula Krechels neuer Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin&#8220;</title>
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Im Zentrum des Geschehens stehen drei Frauenfiguren: die Verkäuferin Eva Patarak, die Lateinlehrerin Silke Aschauer und die Justizministerin. Die Schicksale dieser drei Frauen sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden. Eva Patarak fühlt sich von Silke Aschauer verfolgt und befürchtet, diese wolle ein Buch über sie schreiben. Zudem wird die Geschichte Agrippinas erzählt, die ihr Sohn Nero hat töten lassen. Dabei spielt vor allem die Überlieferung durch den Geschichtsschreiber Tacitus eine Rolle.



Ein interessantes Spiel entspinnt sich: Wer erzählt hier eigentlich? Wer hat die Kontrolle über das, was zählt, was erzählt wird? Und was bleibt unerzählt?



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