März 2020, zu Beginn von Corona: Eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad.
Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge. Ein seltsamer und charismatischer Mann mit dem Alena auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam hat.
Seine Lebensgeschichte, die zu großen Teilen in Mainz und Umgebung spielt, ist zugleich auch die Geschichte der alten Bundesrepublik. In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
In seinem Roman „Soledad“ erzählt Thorsten Nagelschmidt mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.
In der Kostprobe von Podcastliteratur.de stellt Theo Schneider den Roman „Soledad“ von Thorsten Nagelschmidt vor und der Autor liest markante Passage daraus.

Erscheinungstermin: 11.09.2024
Hardcover: 26.00 Euro
ISBN: 978-3-10-397108-8
448 Seiten
Autor: Thorsten Nagelschmidt
Pressetext des Verlags
Soledad
Roman
BRD, Palmen und wie man einfach verschwindet: Nach »Arbeit« der neue Roman von Thorsten Nagelschmidt
März 2020, eine abgeschiedene Lodge in dem kolumbianischen Dschungeldorf Soledad. Die Hamburger Fotografin Alena will nach einer schmerzhaften Trennung nur ein paar Tage bleiben. Doch mehr und mehr verfällt sie dem mystischen Charme des Ortes und den Erzählungen Rainers, dem deutschen Betreiber der Lodge, dessen Lebensgeschichte mit Alenas ersten Eindrücken von diesem seltsamen und charismatischen Mann nur wenig zu tun hat: In seiner Kindheit immer für zu weich gehalten, rebelliert er in den sechziger Jahren gegen das spießige Nachkriegsdeutschland, arbeitet als Vertreter für Jeanswaren und landet nach einer Odyssee durch Lateinamerika in Kolumbien, wo er einem hochrangigen Drogendealer ein Stück Land abkauft, um aus dem Nichts seine Lodge zu errichten.
Wie in seinem hochgelobten Roman »Arbeit« erzählt Thorsten Nagelschmidt in »Soledad« mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen und Witz von auf den ersten Blick sehr ungleichen Menschen, die sich in ihrem Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit näher sind, als sie anfangs dachten.

Foto: © Verena Brüning
Thorsten Nagelschmidt
Thorsten Nagelschmidt, 1976 in Rheine geboren, ist Schriftsteller, Musiker und Künstler.
Seit 1993 ist er Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die in dieser Zeit ein Demotape, acht Alben und mehrere Singles veröffentlichten und fast 700 Konzerte spielten. Von 1993 bis 1998 brachte er das Fanzine Wasted Paper heraus. Als Gastmusiker arbeitete er mit Künstlern wie Chuck Ragan, Kreator, Oliver Koletzki und dem hr-Sinfonieorchester. Mit seiner Linoldruckserie „Raucher“ hatte er seit 2011 deutschlandweit zahlreiche Ausstellungen.
Er veröffentlichte die Romane »Wo die wilden Maden graben« (2007, Ventil Verlag) und »Was kostet die Welt« (2010, Heyne Hardcore) sowie die Sammlung von Fotos&Stories »Drive-By Shots« (2015, Ventil Verlag). 2018 erschien sein Roman »Der Abfall der Herzen« bei S. Fischer, 2020 folgte der Roman »Arbeit«.
Seit 2007 gab er Hunderte von Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und unterstützte internationale Autoren wie Irvine Welsh und John Niven auf deren Lesereisen. Von 2017 bis 2020 war er Gastgeber der Literaturreihe »Nagel mit Köpfen« in der Berliner Fahimi Bar.
Thorsten Nagelschmidt lebt in Berlin.
