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Extra: Hölderlin-Preis 2022 für Monika Rinck

Im Juni 2022 erhielt Monika Rinck den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis, der traurigerweise an meinen Geburtstag verliehen wird (Das Datum war der Vorabend von Hölderlins Todestag; er lebte von 1798 bis 1800 und von 1804 bis 1806 in Bad Homburg), wurde 1983 zum ersten Mal verliehen. Monika Rinck…

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Folge 21: Norbert Scheuer – Ein Porträt: Einblicke und Einsichten in Leben und Werk

Der Autor, wurde vor 70 Jahren in der Eifel geboren und ist schon lange wieder dorthin zurückgekehrt. Seit seinem Roman „Kall/Eifel“ (2005) schreibt Norbert Scheuer im Grunde nur ein einziges, unendliches Buch, dessen Schauplätze die Orte, die Natur und die Menschen der Nordeifel sind. Und er schlägt dabei in bislang neun Romanen, drei Gedichtbänden und…

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Kostprobe: Norbert Scheuer „Mutabor“ Roman

Das lateinische „Ich werde mich verändern“ aus Hauffs Märchen vom Kalif Storch ist der Titel des neuen Romans von Norbert Scheuer, der soeben erschienen ist. Und obwohl auf seinem Umschlag ein Storch vor dem Hintergrund der Silhouette von Istanbul durchs Wasser stakst, spielt er, wie alle Romane von Norbert Scheuer, im Eifelstädtchen Kall. Auch das…

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Extra: Der Dichter und der Fußballer – Ein Gedicht von Jewgeni Jewtuschenko (90. Geburtstag am 18.7.22) für Fritz Walter

In seinem Gedicht von 2009 beschreibt der (damals noch) lebende größte Dichter Russlands das legendäre Freundschaftsspiel der Weltmeister-Elf 1955 in Moskau. Und wie dabei der (damals noch) lebende größte Fußballer Deutschlands, Fritz Walter, mit seiner Geste das Eis der Weltkriegsfeindschaft zwischen beiden Ländern anknackste. Theo Schneider hatte Jewgeni Jewtuschenko 2009 in Heidelberg zu einem Interview…

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Folge 20: Shida Bazyar: „Drei Kameradinnen“. Roman. Longlist Deutscher Buchpreis 2021

Drei Kameradinnen, das sind Hanni, Kasih und Saya. Sie wuchsen zusammen auf und treffen sich jetzt für ein paar Tage wieder, durchstreifen eine deutsche Großstadt und erinnern sich an früher. Es ist klar: Alle haben einen Migrationshintergrund und gehören nicht zur deutsch-deutschen Mehrheitsgesellschaft. Wir erfahren weder woher sie kommen noch was genau sie machen. Offenbar…

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Kostprobe: Ted Hughes: „Wodwo“. Gedichte. Ausgewählt und übersetzt von Jan Wagner

Büchnerpreisträger Jan Wagner schreibt in seinem Nachwort: „Ted Hughes` Werk wird bleiben. Es ist schillernd und mineralisch und hart. Der Lyriker ragt aus der englischen Dichtung heraus wie der Felsen seiner Kindheit.“ Die meisten kennen Ted Hughes nur als Ehemann der amerikanischen Dichterin Sylvia Plath und geben ihm die alleinige Schuld an ihrem Selbstmord. Das…

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Folge 19: Friedrich Christian Laukhard – 200. Todestag und 265. Geburtstag

Früher Wistleblower und Spätaufklärer, skeptischer Revolutionär und entschiedener Republikaner, Soldat der Reaktion und der Revolution, Journalist, Autor, Pfarrer, Lehrer und unermüdlicher Wahrheitssucher. Kein Zeitgenosse kennt so gut wie er beide Seiten der Zeitenwende von damals. Nachdem er durch allzu freie Schriften keine Anstellung an Universitäten oder als Pfarrer fand, trat er als einfacher Soldat in…

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EXTRA: Rainer Dick: „Laurel & Hardy“

Ihre Filme waren Wunderwerke surrealer Poesie, doch wir kennen sie meist nur als Klamauk.Denn bis weit in die 80 Jahre schnitten die „Rechteverwerter“, Firmen oder Fernsehen, barbarisch brutal nur die Hau-Drauf-Szenen aus ihren Filmen und fügten sie, mit haarsträubend dämlichen Kommentartexten versehen, aneinander. Und verkauften die Machwerke als „Dick & Doof“.Kein Wunder wenn diese Machwerke…

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Kostprobe: Michael Buselmeier: „Elisabeth. Ein Abschied“. Tagebuch einer Demenz

Man möchte Eichendorff abwandeln: >In einem Kühlen Grunde /(da wohnen M.B. und seine Frau Karin, im Buch heißt sie Elisabeth, wirklich)/ den sie längst vergessen hat/geht langsam nun zugrunde/was sie und ich geliebet hat>…. Auf knapp 200 Seiten beschreibt Michael Buselmeier das langsame Verschwinden der geistigen (und dann auch körperlichen) Fähigkeiten seiner Frau. Früh, bereits…

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Extra: Premiere: „Die Konkurrenz schläft nicht“, von der Autorin Ute-Christine Krupp.

Die in der Pfalz geborene Autorin Ute-Christine Krupp liest ihre unveröffentlichte Erzählung: Die genau beobachtete und beschriebene Momentaufnahme des neuen Alltags im gesellschaftlichen Abstieg.Ute-Christine Krupp wurde 1961 in Börsborn geboren und lebt seit 2001 in Berlin. 2021 erschien ihr neuer Roman „Punktlandung“ im Wallstein Verlag Göttingen.

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